Sonntag, 2. Oktober 2011

Nosferas- Die Erben der Nacht (historisches Fantasy)

 Die Erben der Nacht-Nosferas von Ulrike Schweikert

Allgemein:
Ab 12 Jahren
Klappenbroschüre
448 Seiten
ISBN: 978-3-570-30478-5
12,00 € [D] 

Vier Blutjunge Vampire,
ein Kaltblütiger Jäger -
und eine Mörderische
Verschwörung in der
ewigen Stadt

Inhalt:
Ende des 19. Jahrhunderts haben sich die letzten sechs Vampir-Clane über ganz Europa ausgebreitet. Feindselig stehen sie einander gegenüber, doch als ihre Art in der modernen Zeit vom Untergang bedroht ist, gibt es nur einen Weg, das eigene Überleben zu sichern: Gemeinsam sollen ihre Kinder, die Erben der Nacht, ausgebildet werden, damit sie von den Stärken jedes Clans profitieren …
Alls erstes geht es zu den Nosferas um deren Fähigkeiten zu erlernen. Ein Abenteuer wird es für eine kleine Gruppe Vampire, ein Nosferas, eine Lycana, eine Vamalia, ein Dracas und auch ein Vyrad erlebt etwas, aber etwas anderes. Der etwas dickliche Luciano, die begabte, schöne Ivy- Marie, die wissbegierige Alisa und der arrogante Franz- Leopold, sie alle lernen mehr als sie beabsichtigt haben und kommen in eine Situation die sie sich niemals gewünscht haben. Damit hängt auch die Begegnung von Malcom, dem schönen Vyrad zusammen. Aber sie begeben sich alle in größere Gefahr als ihnen bewusst ist...

Ich denke über das Buch:
Nosferas ist das erste Jugendbuch was Ulrike Schweikert geschrieben hat. Nach Nosferas kommen noch Lycana, Pyras, Dracas und Vyrad, wahrscheinlich kein weiterer.Mehr erfährt man noch hier oder direkt beim cbt Verlag.
In dem Buch ist sehr viel Geschichte miteinbezogen, sie ist oft so eingesetzt das man mit Freuden weiter ließt.

Es fängt an mit der Besprechung der Clanführer an, in einem Prolog. Im Epilog erfährt man ausnahmsweise nicht wovon die Rede ist, auch bleibt es lange so (auch in den nächsten Teilen).
Alisa ist 13 und lebt normalerweise in Hamburg, doch durch ihren Wissensdurst freut sie sich auf das Lernen im Unbekannten.Ihr kleiner Bruder, 8 Jahre graust es davor. Beide sind verständlich dargestellt und man kann sich mit ihnen sehr verbunden finden.
Die Dracas sind arrogant, überheblich und alles andere was in diese Richtung geht auch, sie wollen nicht lernen. Doch mit Vorurteilen ist das immer so eine Sache. Auch diese Familie ist durch und durch ohne Markel dargestellt, man kann die Überheblichkeit im Raum spüren.
Die Lycana sind ein weises Volk, sie stützen sich nicht nur auf ihre Wurzeln. Vom Charakter ähneln sie den Vamalia. Nur der Wolf ist ungewöhnlich.
Es gibt keinen dickeren Clan als die Nosferas und wahrscheinlich passiert deswegen auch das was passiert. Auch dieses Volk ist durchdacht.
Jeder Stamm ähnelt den Menschen aus deren Region sie kommen, es erinnert einen daran wie es ist.
Auch wenn das Buch ende des 19 Jh. spielt, erfährt man viel Geschichtliches, die Geschichten der Gebäude und durch Alisa oft über die neusten Erfindungen, der Zeit. Sowie auch über politische Lagen und anderes. Die Mode ist nicht immer unwichtig sowie auch die Umgangsform miteinander.
Was ich toll finde das nicht herraus posaunt wird das sie Vampire sind, manchmal denkt man sie währen Menschen, weil sie sich so benehmen und Blut ist nie ein riesen Thema. Das wird wahrscheinlich verstärkt weil das meiste aus der Sicht der Vampire ist und die sich ja normal finden und wir dadurch auch. Aber das ist echt gut gemacht.
An manchen Stellen ist das Buch langweilig, es wird einfach nur die Stunden beschrieben. Im ersten erfährt man noch nicht um was es eigentlich geht. Und die Einzelhandlung in diesem Buch fängt erst später an, weshalb man am Anfang manchmal genervt ist. Doch irgendwann wird es spannend.
Was manchmal auch doof ist, ist das immer die Sichten wechseln. Hier verschafft es leider nicht einen gewünschten Überblick, sondern es verwirrt einen mehr. Manche Personen haben auch scheinbar nichts mit den anderen zu tun und dann interessiert man sich nicht wirklich für das was er erlebt oder es verwirrt ein eben nochmehr, weil auch nie angezeigt wird aus wessens Sicht das grade ist.
Das Cover finde ich einfach und toll das es in den folgenden Büchern wieder aufgegriffen wird.

Fazit:
Ein Buch was gut und intressant ist, wenn man sich für diese Zeit interessiert. Das der Anfang ist wie er ist schade. Aber eine Empfehlung ist es von mir.

"Ein guter Einstieg in die erfrischende Geschichte aus der Gruft."
Nautilus

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