Freitag, 16. September 2011

Der Weg in die Schatten ( Fantasy)

Der Weg in die Schatten von Brent Weeks

Allgemein:
Ab 14 Jahren
Klappenbroschur
704 Seiten
ISBN: 978-3-442-26628-9 
15,00 € [D]
Erschienen am 07.12.2009

 Klappentext:
Durzo Blint ist ein gefährlicher Mann, ein unübertroffener Meister in der Kunst des Tötens. Doch für den Gassenjungen Azoth ist der gefürchtete Meuchelmörder die einzige Chance, am Leben zu bleiben – denn der allgegenwärtige Hunger und die Schrecken der Straße würden für Azoth über kurz oder lang den sicheren Tod bedeuten. Doch Durzo Blint ist in der Auswahl seiner Lehrlinge äußerst wählerisch – und es ist gut möglich, dass der Weg in die Schatten einen weit höheren Preis fordert, als Azoth es sich je vorstellen konnte …

 Inhalt:
Azoht lebt in der Gosse von Cenaria, eines Tages trifft er Durzo Blint, einen Blutjungen, und sieht seine Chance des Lebens. Doch es ist nicht einfach ein Lehrling von diesem Meister des Todes zu werden, man kann dabei mehr verlieren als einem lieb ist. In seinem neuen leben gibt es viel Unbekanntes und man an sehr viel denken und wissen. Aber niemand weiß wer Durzo Blint wirklich ist und was er kann...

 Ich denke über das Buch:
Es ist schon eine Weile her das ich dieses Buch gelesen habe, weswegen mir der Inhalt nicht mehr ganz so präsent ist, vor allem weil alles so kompliziert ist. Dies ist ein Auftakt zu einer Trilogie, die nächsten Bände heißen Am Rande der Schatten und  Jenseits der Schatten. Brent Weeks schreibt jetzt auch eine neue Reihe: Schwarzes Prisma heißt der erste Teil.

Der dolchhaltende Mann, mit der tiefen Kapuze passt gut zum Buch, weshalb ich finde das es ein passendes Cover ist. Auch die lila Muster auf dem weißen Hintergrund passen doch irgendwie dazu.

In diesem Buch gibt es gefühlte Tausend Charakter, es ist schwer sich davon ein Bild zu machen. Die Hauptpersonen selbst sind aber ziemlich gut ausgearbeitet. Im ganzen also Azoth und Durzo Blint, die großen Nebencharaktere sind auch gut ausgearbeitet. Die Handlanger und Soldaten oder Dienstmädchen sind dagegen ziemlich unübersichtlich, was manchmal ziemlich nervt.

Das Buch ist auf der Sicht von verschiedenen Personen, diese stehen aber in der dritten Person. Man hört aber was sie denken. Manchmal hat man das Gefühl die Sichten verschmelzen miteinander, doch dem ist nicht so. Es macht alles noch komplizierte, das so oft gesprungen wird und man sich nicht auf eine Person konzentrieren kann.

Die Geschichte ähnelt vielen Büchern vom Aufbau, was man aber schnell vergisst. Das Buch versucht einen in Bann zu ziehen was oft klappt, was dann aber oft durch abrupte Themenwechsel gestoppt wird. Es ist alles ziemlich viel, was durch Zeitsprünge noch verstärkt wird. Man könnte aus diesem Buch zwei Bücher machen, einmal die Lehrlingszeit bei Durzo, da erfolgt eine großer Zeitsprung, und dann noch die Zeit wo er selbst schon Aufträge ausfühlt und sich alles zuspitzt, wo alle immer komplizierter wird.
Der Anfang ist eigentlich wie bei vielen anderen Fantasybüchern, was vielleicht ein bisschen doof ist, aber okay. Erst im „zweiten Teil“ wird es dann ein bisschen anders und es wird, nicht direkt einzigartig, aber interessant.

Fazit:
Insgesamt ein gutes, unübersichtliches Buch. Wo man sich fragt wie alles einfach enden kann.
Ich werde versuchen die nächsten beiden Teile zu lesen.
 Zitat:
(...) Er starrte Azoth an. Azoth folgt seinem Blick zu seiner eigenem Körper. (...)
Er erkannte diese Klinge. Er hatte sie an dem Tag gereinigt, an dem er sich auf die Suche nach Puppenmädchen gemacht hatte. Er hoffte das Master Blint sie zumindest abwischen würde, bevor er sie dann zum Säubern übergab.(...) Dann wurde Azoth auf die Position des Dolches aufmerksam. (...)
Der Weg in die Schatten von B. Weeks, S. 169+170

„Leben ist Leer. Liebe ist Scheitern.“
Der Weg in die Schatten von B. Weeks, S. 181

„Sein Blick berührte ihren, und sie spürte, wie ein Kribbeln ihren Rücken hinauflief. Er sah sie an- sie nicht die Narben. Männer wandten den Blick stets von ihren Narben ab. Kylar sah Elene.
Der Weg in die Schatten von B. Weeks, S. 797+298

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