Sonntag, 18. September 2011

Die Stadt der verschwundenen Kinder (Science Fiction, Liebe)

Die Stadt der verschwundenen Kinder von Caragh O'Brien

Allgemein:
Ab 13 Jahren
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
464 Seiten
ISBN: 978-3-453-52800-0
16,99 €[D]
Erschienen am 24.01.2011

Jeden Monat müssen die ersten drei Neugeborenen an der Mauer der Stadt abgegeben werden. So lautet das Gesetz. Doch was verbirgt sich dahinter? Für die junge Gaia gibt es nur einen Weg, das herauszufinden: Sie begibt sich heimlich in die verbotene Stadt.

Inhalt:
Gaia lebt außerhalb der Enklave, außerhalb der Mauer, nach ihren Häusern kommt nichts mehr. Sie ist Hebamme und damit eine der wichtigsten Personen in und außerhalb der Enklave, also in der ganzen Stadt.
Eine gewisse Anzahl von Babys muss jeden Monat in die Enklave hinein gebracht werden, dort ist das leben wesentlich besser als draußen. Doch für Gaia ist es jedesmal schwer der frischen Mutter das Kind zunehmen, obwohl sie weiß das es ihm dort besser geht. Doch ihre Eltern hatten ein Geheimnis und dieses birgt viele Gefahren und wirft die Frage auf: Was geschieht mit den verlorenen Kindern? Um Antworten zu bekommen muss sie etwas machen, was noch nie jemand gemacht hat...

Ich denke über das Buch:
Das Buch ist der Auftakt zu einer Reihe, der zweite heißt: Das Land der verlorenen Träume und erscheint  am 20. Februar 2012. Die Stadt der verlorenen Kinder ist das Debüt von Caragh O'Brien.
Sie hat jetzt aber schon einen sehr flüssigen Schreibstill.

Das Cover passt finde ich  nicht direkt zum Buch, aber es ist voll schön. Nur die Punkte verstehe ich nicht, sie passen nicht ins Bild. Die beiden Gesichter passen meines Erachtens nicht zur Geschichte. Das Cover spricht an und diesen Zweck soll es ja erfühlen.

Das ganze Buch dreht sich um Gaia oder aus ihrer Sicht. Sie ist nicht "Ich" doch bleibt man immer bei ihr und erfährt erst über Andere was passiert ist. Man fühlt sich Gaia näher, versteht sie besser.
Gaia ist am Anfang ziemlich naiv, auch ihre Erinnerungen sind ähnlich, sie kennt es nicht anders und denkt nicht darüber nach, was passiert.Manchmal muss man wachgerüttelt werden und das ist hier ziemlich gut dargestellt, man merkt auch wie sie immer "rebellischer" wird. In die anderen Personen kann man sich nicht immer gut reinversetzen, aber meistens.

Das Buch könnte auch hiernach enden, aber man würde wahrscheinlich einen zweiten Band fordern, weil das Ende auch etwas offen ist und man nicht weiß was genau mit Gaia und ein paar anderen Personen passiert.
In der letzten Zeit ist vieles, was in der Zukunft spielt, wie sie wir nicht erwarten, geschrieben worden, aber so etwas wie diese Buch, dieses Geschichte habe ich noch nicht direkt gelesen.
Was interessant ist das die Autoren die Zukunft aus der Vergangenheit bilden, wenn man sich, nach dem man das Buch gelesen hat, mit der Geschichte beschäftige fallen einem viele Parallelen auf. Namen, Geschehnisse, Systeme alles aus der Vergangenheit, weil wir verändern uns und bleiben doch immer andere selben Stelle.

Fazit:
Ein tolles Buch, ein tolles Debüt und ein Erwarten auf die Fortsetzung.

Zitat:

Gaia konnte sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Bastion zwei verschiedene Seiten besaß: das wunderschön, elegante Heim, das Genevieve und die Kinder bewohnten, und die nüchterne Seite, die sie als Gefangene kennenlernt. In gewisser Weise ist es ein Muster dieser ganzen Gesellschaft, dachte Gaia.
Die Stadt der verschwundenen Kinder von C. O'Brien, S. 227
"Gehen wir nach Norden, Maya", sagte sie.
Die Stadt der verschwundenen Kinder von C. O'Brien, S. 426

Kommentare:

  1. Erste Anmerkung:
    Hast du die Bilder in deinem Hintergrund geändert?
    Sieht toll aus *.*

    Und zweitens: Deine Rezi gefällt mir ^^ und ich freu mich auch schon auf die Fortsetzung ♥
    Gruß Hanna :*

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  2. @ Hannah, ja habe ich, hab wiedr bisschen herumprobiert

    Danke

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Ich freu mich, wie alle, über Kommentare. Lob, Kritik, Fragen, was immer ihr wollt.

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