Freitag, 20. Januar 2012

4/5 Die Wasserweber

Die Wasserweber von Kai Meyer

Allgemein:
Ab 10 Jahren
Taschenbuch
448 Seiten
ISBN: 978-3-453-53322-6
9,95€ [D]
Originalverlag: Loewe Verlag

Inhalt:
Nach dem was bisher geschah müssen die beiden Quappen Jolly und Munk zum Mahlstrom,  der jeden Tag stärker wird. Auch Alenieum wird bedroht, die Klabauter kommen, aber nicht nur die. Währenddessen erlebt Griffin ein eigenes Abenteuer und findet neue Freunde.
Jolly und Munk, die Wasserweber lernen auch neue Dinge kennen, aber wie weit können sie ihnen trauen und können sie sich überhaupt untereinander vertrauen, nach dem was geschehen ist?

Ich denke über das Buch:
Es war mein drittes Buch von Kai Meyer, nach den ersten Beiden Teilen. Die Wasserweber ist der letzte Teil der Wellenläufer-Trilogie und in ihm befindet sich das Finale. Die Rezensionen zu Teil 1 und Teil 2 findest du hier und hier.

Man wird wieder in das Buch geschleudert, also es geht sofort los, denn Jolly und Munk müssen den Mahlstrom besiegen, da hilft es auch nicht das Griffin noch nicht wiedergekehrt ist.  Es ist ein bisschen viel auf einmal was da passiert und es wird auch erst mal wenig erklärt, aber es schließt direkt an den 2.Teil an, das ist ein Vorteil, insgesamt hätte es auch einfach nur ein Buch sein können. Aber so fühlt es sich irgendwie mehr an, als wenn ich nur so einen dicken Schinken in der Hand hätte.
Die Charakter liebe ich noch immer vorne voran Jolly und die Piraten Prinzessin. Das sind nicht ganz die klassischen Heldinnen, aber so gut wie. Sie sind beide stark und wissen meistens was sie wollen und was ich ja liebe ist das sie mit dem Säbel bzw. mit dem Messer umgehen können, dadurch werden sie noch eigenständiger. Von anderen bin ich nur genervt oder ich verstehe sie einfach  nicht. Genervt bin ich vor allem anfangs genervt, weil er einfach so anstrengend ist. Verstehen tu ich die Alten nicht immer, aber sie sind ja auch wirklich alt und ich bin froh, das nicht alles passiert was sie wollen.
Es geht schnell in das Finale, aber eigentlich zieht es sich dann sehr stark, da viele Sichten und Personen beachtet werden müssen und man die gleiche Zeit immer wieder aus einer neuen Perspektive erzählt bekommt. So entstehen die vielen Seiten.
Der Schorfenschrund ist dunkel, aber trotzdem werden so manche kleine Details dargestellt. Man kann es sich recht gut vorstellen und ohne die Quappensicht würde man sich nie darunter trauen und dort lebt noch so manch Lebewesen.
Eigentlich besteht das ganze Buch aus dem Kampf um Alenieum, gegen den Malstrom, der mächtige Verbündete hat. Es ist schade das es nicht  um ein bisschen mehr gibt, obwohl am ende erfährt man noch was die Person denn jetzt vorhaben. Das finde ich schön, dann kann man gut mit dem Buch abschließen, weil ziemlich klar ist was mit ihnen passiert.

Fazit:
Ein leicht träges, schönes, dramatisches Finale. Von mir 4 von 5 Punkten

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