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Mittwoch, 23. Juli 2014

Dienstag, 25. März 2014

Freitag, 13. Dezember 2013

Boy Nobody von Allen Zadoff

Allgemein:
Ab 14 Jahren
Hardcover mit Umschlag
336 Seiten
ISBN: 978-3-8458-0005-9
16,99 € [D] kaufen
Erschienen am 3.9.2013

Mittwoch, 19. Juni 2013

Sonntag, 2. Juni 2013

Verflucht von Victoria Schwab

Allgemein:
Ab 12 Jahre
Klappenbroschur
320 Seiten
ISBN: 978-3-453-53431-5
12,99 € [D]
Erschienen am 9.April. 2013

Dienstag, 14. Mai 2013

Die Zufallsmaschine von Sam Leith

Allgemein:
Gebunden mit Umschlag
352 Seiten
ISBN: 978-3-442-54697-8
16,99 € [D]
Erschienen 11. März 2013



Sonntag, 21. April 2013

Auracle von Gina Rosati


Auracle

Allgemein:
Ab 14 Jahren
Hardcover mit Umschlag
368 Seiten
ISBN: 978-3-7607-8907-1
16,99 € [D]
Erschienen am 05.02.2013
kaufen?

Montag, 25. Februar 2013

Samstag, 23. Februar 2013

Samstag, 24. November 2012

Schweigt still die Nacht von Brenna Yovanoff



Auch ich habe nun eine Kurzrezension geschrieben, weil ich euch mein ganzes Regal  mit euch teilen will, nur ist es einfach viel, viel zu erinnern, viel zu schreiben, deswegen diese Alternative. Da meine Bücher nach Farben sortiert sind fängt es mit schwarz an:


Inhalt:
Mackie wächst in Gentry auf, einer kleinen Stadt in Amerika , doch er weiß, er gehört nicht dorthin, er gehört in eine andere Welt. Als kleines Baby wurde er ausgetauscht, er stammt aus den Tunnel und Tümpeln der halb Toten, von unter der Stadt. Und diese Rufen ihn, den er beginnt zu sterben.
Als die Königin abermals ein Kind entführt, und zwar die kleine Schwester von Tate, die ihm unbewusst sehr wichtig war. Und er stellt sich seiner Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Meine kleine Meinung:
Brenna Yovanoff ist ihr Debüt ziemlich gut gelungen, auch wenn ich bei manchen Dingen noch nicht sicher bin ob ich sie verstanden habe, da es ziemlich schnell passiert und man viel gleichzeitig erfassen muss um es zu verstehen.
Neben der Suche, nach der Herkunft und der Verbrechensaufklärung gibt es noch große Gefühle, die sind wunderbar rübergebracht.
Insgesamt hat mir das Buch, trotz der Unklarheiten, sehr gut gefallen und bekommt 4 von 5 P wie Punkten

Nicht vergessen, bis 1.12 geht mein Gewinnspiel.

Freitag, 16. November 2012

Verhext von Debora Geary



Allgemein:
Taschenbuch
399 Seiten
ISBN: 978-3-453-31270-8
8,99 € [D]
Inhalt:
Lauren, eine erfolgreiche Immobilienmaklerin, traut ihren Augen nicht als sie plötzlich in einem Chat für Hexen landet und diese behaupten, sie selbst wäre auch eine Hexe. Kurz darauf begegnet sie dem attraktiven Hexer Jamie, der ihre Ausbildung beginnt. Unterstütz wird sie von ihrer besten Freundin Tal, die sich der Magie noch nie entziehen konnte und es auch nie wird. Bald darauf lernen sie gemeinsam das große Familienleben kennen und wollen diese am liebsten nie wieder verlassen.

Ich denke über das Buch:
Verhext ist Deborah Gearys Debüt und das ist ihr gelungen. Es ist zu Recht ein erfolgreiches Buch in Amerika.
Wenn man Titel und Cover sieht dankt man erst ein Mal ans Klassische, Hexe entdeckt Kräfte und muss Welt retten, aber so ist es kein bisschen und das macht es schön. Es gibt kein „Ich-muss-noch-schnell-die-Welt-retten“, es soll nur gelernt werden. Wenn ihr über das Internet erfahren



würdet, dass ihr eine Hexe seid, würdet ihr gleich die Welt retten wollen? Nein. Eben, man lernt viel mehr wenn auch die Protagonisten in Ruhe lernen können, das macht es entspannter und es gibt Raum für Humor.
Als erstes lernt man Lauren beim arbeiten kennen, wie sie einem Kunden ein Wohnung zeigt, schon dort erfährt man viel über sie, wie sie arbeitet, wie sie mit anderen Menschen umgeht. Man erlebt sie in ihrer normalen Umgebung und das bringt sie einem Nah und man kann sie besser verstehen, auch die anderen Charaktere werden einem auf verschiedenen Wegen näher gebracht.  Man denkt, man würde auch dazugehören.
Der Roman beschäftigt sich mit dem Zurechtkommen von plötzlichen, starken  Veränderungen im eigenen Leben. In diesem Falle eben wie Lauren lernt sich als Hexe zu akzeptieren, das klingt vielleicht nicht spannend, aber hier geht es nicht um Spannung, sondern um Leben und Magie.
Der Hexenalltag, scheint abwechslungsreich und mit viel Humor gefüllt sein. Es macht einem selbst Lust in solch eine Situation zu rutschen, Lust etwas Großes zu meistern. Ein Projekt anzufangen und erfolgreich zu beenden.

Fazit:
Der Schreibstil und die Geschichte sind einfach, doch bringt jede Menge Humor und Emotionen, Bewegung in das ganze. Man hat Spaß beim Lesen und freut sich über die leichte, simple Kost, die einen vollkommen einnehmen kann. Von mir 4,5 von 5 P wie Punkten.


Ein Dankeschön geht an Heyne für das Rezensioinsexemplar.

Dienstag, 6. November 2012

Linna singt von Bettina Belitz



Linna singtAllgemein:
512 Seiten
Hardcover mit Umschlag
ISBN: 978-3-8390-0139-4
18,95 € [D]

Inhalt:
Nach fünf Jahren Trennung trifft sich Linna wieder mit ihrer alten Band, Linna singt. Sie hat keinen nach ihrem Ausstieg wieder gesehen und nun soll sie, mit ihnen für ein neues Konzert, proben. Doch nicht nur sie hat sich verändert sondern auch die Anderen, die alle irgendwie über die letzten Jahre noch Kontakt gehabt hatten. Geprobt werden, soll in einer einsamen Hütte. Doch die Vergangenheit steht  zwischen ihnen, denn alle haben Geheimnisse und nur einer scheint sie zu kennen und benutzt diese um seinen Willen durchzusetzten. Doch keiner weiß wer es ist der sie beunruhigt, aber Linna ist die leichte Wahl, denn sie ist die Unbekannte, die die Band ohne Grund verlassen hat, die die seit 5 Jahren keinen Ton mehr gesungen hat und endlich Antworten auf ihre Fragen und Bedürfnisse haben will.

Ich denke über das  Buch:
Nach der Splitterherz-Trilogie ist Linna singt mein viertes Buch der Autorin. Außerdem hat sie noch eine Reihe, Luzie und Leander für jüngere geschrieben. Da mich die von mir gelesenen Bücher begeistert haben, musste ich nun auch das neue Buch für junge Erwachsene lesen. Wobei die Autorin immer wieder betont, dass dies kein Jugendbuch ist, was ich teilweise bestätigen kann.
Das Cover lässt einen darüber nachdenken worum es in diesem Buch geht. Man denkt an Schneewittchen und fragt sich, was soll dieses Schneekugel. Jetzt im Nachhinein kann ich, das Cover immer noch nicht ganz verstehen, doch es ergibt wenigsten ein bisschen Sinn.  Wenn ich die Autorin nicht gekannt hätte, hätte ich es wahrscheinlich trotzdem in die Hand genommen, weil ich mich fragen würde was hinter dem Cover steht.
Man wird in die Geschichte hineingeworfen, nicht unsanft, aber geworfen. Nichts wird erklärt, es fängt an und alle wissen mehr als man selbst. Nur einen sehr kleinen Vorspann gibt und dann ist man schon mitten im Geschehen und muss mit allen Informationen und nicht-Informationen klarkommen. Dass macht einen großen Teil des Reizes dieses Buches aus, man will wissen worum es eigentlich geht, was vor 5 Jahren passiert ist. Jeder scheint nur zu vermuten und kaum was zu wissen.
Man kann vielleicht nicht jede Reaktion der Charaktere nachvollziehen, doch manches soll in dem Moment nicht nachvollziehbar sein. Die Geschichte baut auf Unwissenheit, Unverständnis und Mistrauen auf, das ist was es so interessant macht. Man sieht all diese Personen die sich seit mitunter 5 Jahren nicht mehr gesehen haben und in einer Hütte eingesperrt wohnen, mitten im Nirgendwo.
Doch das Beste ist der Schreibstil der Autorin, die Gedanken die sich Linna macht sind mitunter unglaublich klar und einfach wunderbar beschrieben. Die Ideen der Wege, die die Gedanken gehen sollen und alles ist einfach wunderbar, wobei ich dies erst beim zweiten Mal bemerkt hatte, da ich das erste Mal gar keine Zeit für irgendwas neben dem Inhalt hatte. Es hat mich mitgerissen wie kaum ein Buch zuvor und ich konnte einfach nicht mehr aufhören, es ging nicht. Happy Ends gibt es bei Bettina Belitz immer, doch auf ihre eigene Art und Weise, sie sind vollkomme offen und überhaupt nicht endgültig, es bleibt genügend Platz, für eigene Gedanken Ideen, doch zu wenig um weiterzuschreiben, man bemerkt den Abschluss.
Ein anderer wunderbarer Aspekt waren die genannten Songs zu der Situation und Linna gehen oft Lieder durch den Kopf. Nachdem ich fertig war, habe ich manche der Stücke bei Spotify gesucht und gefunden und konnte mich abermals ins Buch hinein versetzten. Und ich werde das Buch nochmal durcharbeiten um alle Titel in einer meiner Playlisten zu speichern.
Kurz nachdem ich das Buch gelesen habe war ich auf einem Konzert und habe mein Lied zum Buch gefunden, welches ich nun immer mit hinein denken werde: So cool bist du nicht von Madsen.
 
Fazit:
Ich war schon nach wenigen Seiten weg im Buch verschwunden und kam nur am Ende wieder  heraus. Das ganze Buch hat mich beeindruckt und wahrscheinlich wird mir jedes Mal etwas Neues auffallen.  Ich freu mich schon darauf es irgendwann wieder zu lesen von mir 5 von 5 P wie Punkten

Montag, 22. Oktober 2012

Die zwei Monde von Luca Tarenzi



Allgemein
Paperback
512 Seiten
ISBN: 978-3-453-26720-6
14,99 € [D]

Inhalt:
Veronica lebt seit einem halben Jahr in Mailand und eine Nacht verändert ihr ganzes bisheriges Leben erneut.  Nach einer Party hat sie in Black-Out und eine Bisswunde am Bein. Doch scheint sie schon am nächsten Morgen nicht mehr so schlimm und ist bald darauf vollkommen verschwunden, außerdem sieht sie Wesen, die ansonsten niemand sieht. Durch den Biss lernt sie eine vollkommen neue Welt kennen, die nicht nur schöne Seiten hat und schon bald ist Veronica in Gefahr. Was das alles mit Ivan, dem attraktiven Jungen aus dem Schwimmbad, zu tun hat ist die andere Frage.

Ich denke über das Buch:
Es ist das erste Buch von Luca Tarenzi, das ich lese. Wobei es auch mein erstes Buch aus italienischer Feder ist. Außerdem ist es ein Einzelband, was mittlerweile schon ein riesiger Pluspunkt ist, da ja bekanntlich fast nur noch Reihen veröffentlicht werden.
An alle die den Klappentext gelesen haben, meiner Meinung nach geht es hierbei kaum um Reisen in Parallelwelten, denn man bleibt so gut wie die ganze Zeit im realen Mailand. Es geht zwar um alte Gottheiten, Traditionen und Unsterbliche, da die Geschichte darauf Aufbaut und es wird nur neu verpackt.
Ich hatte ganz lange ein Problem mit Veronica, sie hat mich mit ihrem dauernden unzufrieden sein genervt. Nach einem halben Jahr hat sie ihren Umzug noch immer nicht akzeptiert, wobei sie sich sogar schon verliebt hat und eine beste Freundin gefunden hat. Am laufenden Bande über Dinge zu klagen die man sowieso nicht ändern kann finde ich vollkommen unnötig und eben einfach nur nervig. Gott sei dank legt sich das nach ca. 150 Seiten.
Veronica lernt immer mehr über ihre neuen Fähigkeiten und wendet diese auch an, doch es passiert  nichts, nichts bringt sie in Gefahr oder ähnliches. Es werden nur am laufenden Bande neue Dinge erklärt und Geschichten der Vergangenheit werden erzählt. Kurz es fehlt die Spannung, aus diesem Grund hätte ich es auch fast abgebrochen, doch wollte ich auch wissen was passiert, wenn endlich etwas geschieht.
Vieles erinnert an irgendeinen High-School-Probleme Roman, die Cliquen, eigentlich alles neben dem Wolfproblem. Auch wenn der Wolf zum Schluss in der normalen Welt aktiv wird und sich mit den Problemen beschäftigt, finde ich, dass diese beiden Dinge nicht wirklich gut zusammen passen. Das liegt hauptsächlich an dem Schwerpunkt, der der Autor mehr auf das normale Leben von Veronica gelegt hat, als auf den Fantasy-Teil, wie man es bei einem Fantasy Buch erwarten würde.
Durch die anfänglich fehlende Spannung fällt einem auch das Lesen schwer, der Schreibstil scheint nicht sehr flüssig zu sein.  

Fazit:
Da die Idee der Geschichte eigentlich ziemlich gut ist und sie auch nach einer Weile die Kurve kriegt, das heißt, endlich gut umgesetzt wird,  bekommt Die zwei Monde von mir 3,5 von 5 P wie Punkten.

Ein Dank geht an Heyne, die mir das Exemplar zur Verfügung gestellt haben.

Donnerstag, 2. Februar 2012

5/5 Der Märchenerzähler

Der Märchenerzähler von Antonia Michaelis

Allgemein:
Ab 14 Jahren
Gebunden mit Schutzumschlag
448 Seiten
ISBN: 978-3-7891-4289-5
16,95€ [D]

Inhalt:
Anna ist schlau und weiß was sie machen darf, eben eine Tochter auf die man stolz sein kann. Abel ist der polnische Kurzwarenhändler, der Schulschwänzer und ein Drogendealer. Normalerweise würden sie  nie etwas zusammen machen, sie leben nicht in der gleichen Seifenblase. Aber eine Begegnung lässt die eine Person aufwachen. Geschichten werden erzählt, Geheimnisse kommen ans Licht oder werden Tief vergraben. Eine ungewollte Liebe entsteht.

Ich denke über das Buch:
Manchmal weiß ich nicht was ich von einem Buch erwarten soll, hier war es so das ich nicht wusste ob das jetzt eine reine Liebesgeschichte ist oder ein Thriller. Ich muss sagen, dass es eine sehr gute Mischung aus beiden ist, die mich überrascht hat. Es ist mein erstes Buch von der Autorin und ich werde wohl noch mehr von ihr lesen.

Der Anfang ist verwirrend, man denkt erst es ist die Zukunft, aber es ist alles in seiner Reihenfolge, das erfährt man aber erst am Ende oder besser gesagt dann versteht man es.
Man findet sich schnell rein in die Geschichte und fühlt mit, versteht. Das ist wunderbar geschrieben und es ist etwas das einen nicht mehr loslässt.
Die Situation die in dem Buch beschrieben wird, wird oft beschrieben, aber das ist eine besonders schöne Variante. Der Grund warum es soweit kommt, wie es kommt ist einfach schön. Die Geschichte des Märchenerzählers ist wunderschön und im Nachhinein so traurig.
Ich weiß nicht was ich sonst noch schreiben soll, es ist einfach wunderschön und ein Buch für alle und wenn ich jetzt noch mehr schreiben würde, würde es ja nicht noch  besser werden, es ist ja schon unglaublich. Ich sage nur liest es selbst und seht was so schön und traurig ist.

Fazit:
Ein trauriges, wunderschönes Märchen, ein Muss für alle. Von mir 5 von 5 Punkten.

Freitag, 6. Januar 2012

4/5 Jasmyn

Jasmyn von Alex Bell
http://cover.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/9783862520053_hi.jpg

Allgemein:
Ab 15 Jahren
Hardcover
400 Seiten
ISBN: 978-3-86252-005-3
14,95 €

Inhalt:
Jasmyns Ehemann, Liam stirbt, vollkommen überraschend. Sie verbringt Monate in Trauer, doch es passieren komische Dinge, welche sie nicht einordnen kann. Sie versteht die Welt nicht mehr.  Angefangen hat es mit den schwarzen Schwänen auf der Beerdigung, 5 fielen auf das Grab. Die Familie ihres Mannes will nichts mehr mit ihr zutun haben, es wird bei ihr eingebrochen, ihr wird alles zu viel. Sie weiß nicht mehr was wahr und falsch ist und wer ihr Ehemann eigentlich war.

Ich denke über das Buch:
Das Buch wurde im Buchjournal empfohlen und hat mich es angesprochen. Es war mein erstes Buch von Alex Bell. Insgesamt ist es das erste Der Autorin was bisher in Deutsch erschienen ist. Es ist ein Einzelband, der auch sicher einer bleiben wird. Eingebunden sind viel Märchen, magische Geschichten.

Als erstes muss man den Prolog lesen und in ihm kann man eine Rezension finden oder eine Vorwarnung. Er fast das Thema perfekt zusammen. Im Prolog heißt es:

„Ein Buch wie dieses haben Sie noch nie gelesen. Ja, ich höre, dass Sie protestieren. Aber dennoch, ganz gleich, wie alt Sie sind, wie viele Bücher Sie schon gelesen und was Sie alles erlebt haben mögen: Diese Geschichte wird für sie etwas neues sein. Vielleicht verfolgt Sie sie später sogar noch eine Weile. Was mir nämlich passiert ist… nun, ich glaube nicht, dass sich so etwas jemals zuvor zugetragen hat.“

Das ist ein mutiges Vorwort, aber ich muss sagen. So etwas habe ich davor noch nie gelesen, es ist vollkommen realistisch aufgebaut, trotz der vielen phantastischer Elemente. Ich habe diesen Prolog auch im laufe des Lesens vergessen und erst im nach hinein ist mir aufgefallen das es stimmt.
Beim lesen selbst hat man das nicht richtig bemerkt.

Der Anfang ist traurig und deprimierend, aber ab und zu kommt ein Kommentar wie, „aber es kam noch schlimmer“ oder „ich hatte keine Ahnung“, das Buch wurde also so geschrieben als wäre das alles passiert, wie bei einer Biografie.
Weiter geht es in dem Prolog mit:

Haben Sie schon ein düsteres Märchen gelesen, das Sie noch eine ganze Zeit danach gefesselt hat? Eine Geschichte, die ohne jeden Zweifel nur ein Gespinst der Phantasie war, die aber dennoch ein Körnchen Wahrheit enthielt, das Sie quälte wie die Erbse unter der Matratze der Prinzessin? Märchen sin nicht in Stein gemeißelt, sie verwandeln sich ständig und wechseln ihre Gestalt. Gleichzeitig liegt ihnen immer eine wahre Begebenheit zugrunde, die sich irgendwann – auf die eine oder andere Art – wirklich zugetragen.

Auch diesem kann ich zustimmen. Es stimmt immer mehr mit der Realität überein.  Der Anfang ist ohne phantastische Elemente, diese kommen immer mehr und übernehmen irgendwann die Vorherrschaft in diesem Buch, aber insgesamt denkt man nicht daran, das es Fantasy ist.
Der vorletzte Abschnitt ist:

Und so ist es auch mit dieser Geschichte. Sie ist mit glänzenden Seidenbändern verziert, glitzert, funkelt und steckt voller feenhafter Magie. Und doch findet man in ihr Blut und Opfer und das Böse, denn sie ist ein echtes Märchen, nicht lediglich eine zuckersüße Imitation. Es geht um Liebe, Verlust, um Illusion, Schlösser, Hass, Verführung, Eispaläste, Abenteuer und Ritter.

Man merkt es und das Buch ist nicht für jeden was, denn es ist wirklich keine „zuckersüße Imitation“ es ist ernst, ein Märchen für Erwachsene, ein Märchen für große. Auch diese Themen kommen erst im Buch. Deswegen das:

Fangen sie nicht mit dem Buch an, außer Sie haben auch wirklich vor, es bis zum Ende durchzulesen.

Auch dem kann ich nur zustimmen, weil auflösen tut es sich erst am Ende, man denkt immer, das war es jetzt mit dem Rätseln, aber es kommt immer noch was dazu und so wird es immer kompliziert, komplexer.

Jasmyn ist ein Albino, das heißt sie sieht aus wie eine Schneeprinzessin, aber nicht für jeden, deswegen war ihr Liam so wichtig, durch ihn fühlte sie sich schön. Als sie später mit der magischen Welt zusammentrifft passt sie ins Bild, weil sie ist ja auch besonders ist. Sie stellt aber auch gegen die schwarzen Schwäne.Ein Kontrast auch zu dem schönen Cover.
Insgesamt war es düster und komplex und manchmal war es anstrengen zu lesen, doch man wollte wissen wie es ausgeht, wie es den schön enden kann. So bin ich zum Schluss durch die Überraschungen geflogen.

Den Prolog und dem Anfang findet ihr in der Leseprobe.

Fazit:
Eine Geschichte die immer spannender, immer größer und immer besser wird. 4 von 5 Punkten

Zitat:
Zu meiner Erleichterung erwähnte sie mit keinem Wort, dass ich ja leider alleine war. Und sie fragte auch weder, wie ich nun zurechtkam mit meinem Leben, noch, wie es mir ging. Sie sagte nicht, dass es ihr leidtue wegen Liam, oder sonst etwas von dem, was ich üblicherweise von anderen Leuten zu hören bekam. Die Leute meinten es natürlich nicht böse (…) musste sie es nicht extra aussprechen, was sie empfand. Ich wusste es ja. Jasmyn von Alex Bell, S. 78-79

Das ist finde ich ein echt wichtige aussage, weil manchmal ist so was echt nervig und das was ankommen soll kommt nicht mehr richtig an, wenn man jemand verliert will man nicht ewig weiter in Watte gepackt werden, sondern auch mal normal behandelt werden.

Danke an Rowohlt Polaris das sie mir diese Buch zu Verfügung gestellt haben.

Dienstag, 20. Dezember 2011

3,5/5 Jägermond - Im Reich der Katzenkönigin

Jägermond von Andrea Schacht


Allgemein:
Klappenbroschüre
448 Seiten
ISBN: 978-3-7645-3072-3
14,99 € [D]

Inhalt:
Nach dem Felis Großmutter stirbt wird ihr ein kleiner Ring hinterlassen. Währenddessen wird die Königin des Katzenreichs überfallen und in ihrem Reich geht auch nicht mehr alles nach rechten Dingen zu.
Feli muss sich währendessen mit ihren eigensinnigen Eltern rum schlagen, um dort zu bleiben wo sie will.
Außerdem gibt es noch Finn, der in Feli verliebt ist und  er findet das was die Königin braucht, damit eröffnen sich ihm ganz neue Möglichkeiten.


Ich denke über das Buch:
Andrea Schacht hat bisher viele historische Romane geschrieben. Jägermond war mein erstes Buch von ihr. Schön dargestellt ist das Verhältnis zwischen Mensch und Tier und was wir eigentlich alles über Tiere denken.

Von vornerein ist klar was passiert, oder eher gesagt, was das fantastische an diesem Buch ist. Man muss nicht selber herrausfinden was und wie das jetzt eigentlich passiert nur die menschlichen Protagonisten müssen es herrausfinden. Für einen ist das manchmal schön, es nimmt einem aber auch etwas, also dadurch das man schon alles weiß.
Titel und Cover finde ichleider passen nicht unbedingt zum Buch, diese Katze wird so nie angesprochen  und Jägermond ist lange unbekannt, ein passenden Titel zu finden ist aber auch schwer.
Die Idee die hinter der Geschichte steht ist echt gut finde ich, wie das mit den Reichen, den Ringen und den Übergängen und natürlich der Magie. Auch was ganz dahinter steht, unser zusammen leben mit Tieren, insbesonders Katzen. Die Autorin selber hat mehre Katzen und wahrscheinlich hat sie ihre eigene Erfahrung und Meinung miteingebracht. Was sie schreibt ist Nachdenkenswürdig und diese mitunter philosophische Seite des Buches mag ich besonders, denn die Katzen aus den verschiedenen Welten sind nicht gleich, genauso wie die Menschen.
Man muss sich am Anfang ein bisschen drauf einlassen und fragt sich bald was denn in diesen 450 Seiten den überhaupt passieren kann, man denkt immer, jetzt ist es zu ende, aber es kommt immer noch mehr. Denn der Konflikt im Reicher der Katzen ist nicht ohne und gefährlich. Es passiert immer wieder was man nicht erwartet hätte, ungewöhnliches.
Insgesamt ein schönes Buch über Verhältnisse und Wahrnehmungen.

Fazit:
Ein muss für alle Katzenfans und eine schöne Idee für etwas neues. 3,5 von 5 Punkten

Zitat:
"Werden wir Geld verdienen. Das heißt - ihr. Ich bleibe ein kleiner, schwarzer, unscheinbarer Kater."
"Und du glaubst, wir füttern dich durch?"
"Klar"
"Wir fordern es aber irgendwann zurück, Kleiner"
Scratsch!
"Autsch!"
Jägermond von Andrea Schacht, S. 76,77
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