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Freitag, 21. Oktober 2011

Nina Blazon

Ich hoffe ich kann in der Zukunft ein paar meiner Lieblingsautoren vorstellen, meine erste Vorstellung.
 Nina Blazon wurde 1969 in Slowenien geboren, aufgewachsen ist sie aber in Bayern. In Würzburg hat sie Germanistik und Slavistik studiert. Danach arbeitet sie als Lehrbeauftragte und Texterin. Seit 2003 ist sie nun Schriftstellerin und Journalistin.
Seit 2003 hat sie verschiedene Preise und Auszeichnungen bekommen und wurde mehrmal nomeniert.
Heute lebt sie mit ihrer Familie in Baden-Wüttenberg.
Sie hat eine eigene Homepage: http://www.ninablazon.de

Ihre Bücher sind aus dem Bereich, Krimi, Fantasy und Historische Romane:
Der Bund der Wölfe
Der Spiegel der Königin
Woran-Saga
  Teil 1: Im Bann des Fluchträgers
  Teil 2: Im Labyrinth der alten Könige
  Teil 3: Im Reich des Glasvolks
Der Kuss der Russalka
Die Rückkehr der Zehnten
Der Maskenmörder von London
Die Taverne am Rande der Welten
  Teil 1: Reise nach Yndalamor
  Teil 2: Im Land der Tajumeeren
  Teil 3: Das Königreich der Kitsune
Katharina
Die Sturmrufer
Das Amulett des Dschingis Khan
Faunblut (gelesen)
Totenbraut (gelesen)
Die Königsmalerin
Schattenauge
Ascheherz
Zweilicht

Die Bücher die ich gelesen habe liebe ich. Eine echte Empfehlung

Auf ihrer Seite hat Nina Blazon Fragen beantwortet die heufig gestellt werden, zusammen gestellt, hier eine kleine zusammfassung:

Ihr Lieblingsbuch?
Wenn ich nur eins nennen darf, dann nehme ich Theodore Sturgeon: "Aus vielen Einhorn".

Was ist für Sie der wesentliche Faktor beim Schreiben?
Faktor 1: Disziplin! Das ist das Gerüst, das alles zusammenhält und 80 % des Buches ausmacht. Faktor 2: Liebe auf den ersten (Tasten-) Klick! Weil ich mich in meine Figuren verliebe - auch in die Bösewichte - und dann nicht von ihnen lassen kann.

Was wünschen Sie Ihren Büchern?
Dass sie zerlesen aussehen, viele Eselsohren und Kaffeeflecken vom Wachhalte-Kaffee haben und dass vorne in der Klappseite gekritzelte Sätze stehen wie: "Wehe, du bringst es nicht wieder!"

Donnerstag, 15. September 2011

Ascheherz (Fantasy, Liebe)

Ascheherz von Nina Blazon

Allgemein:
Ab 13 Jahren
Gebundenesbuch mit Umschlag
542 Seiten
ISBN: 978-3-570-16065-7
18,99 € [D]
Erschienen am 10.01.2011

Klappentext:
Seit einem Unfall ist Summers Gedächtnis wie ausgelöscht. Sie weiß nur eines: Der Blutmann, der sie in ihren Albträumen verfolgt, ist nun in ihr Leben getreten und will sie töten. Und er scheint nicht der Einzige zu sein, der sie verfolgt. Der geheimnisvolle, engelhaft schöne Anzej rettet ihr das Leben. Auf ihrer gemeinsamen Flucht in das ferne Nordland muss Summer erkennen, welchen Verrat sie vor Jahrhunderten begangen hat: Einst gehörte sie zu den Zorya, deren Kuss den Sterblichen den Tod bringt. Doch einem Mann mit sanften Augen, der in ihren Armen sterben sollte, schenkte sie die Ewigkeit. Nun fordert Lady Mars, die Herrin des Todes, das Leben zurück, um das sie betrogen wurde. Kann Summer den Tod ein weiteres Mal überlisten oder muss sie ihre Liebe opfern, um selbst Lady Mars tödlichem Kuss zu entgehen?

Inhalt:
Bewusste lebt Summer nun seit einigen Monaten. Sie wurde vor wenigen Monaten geboren, doch sieht sie wie ein junge Frau aus und verdient sich ihr Geld im Theater. Dort spinnt sie aus dem was sie hört ihre Lügenvergangenheit. Nur der Mann aus ihren Albträumen bringt sie dazu Angst zu haben. Bald nach einem kleinen Unfall, findet sie Anzej, mit diesem Flüchtet sie vor dem  wahrgewordenen Albtraum. Im laufe der Reise erfährt sie viel über die Person die sie mal war. Den Höhepunkt gibt es wenn Anzej an seinem Ziel angekommen ist und Summer endlich erfährt wer sie ist und war und sein wird.

Ich denke über da Buch:
Mein drittes Buch von Nina Blazon, einer wirklich tollen Jugendbuchautorin. Also schon die Leseprobe hat mich mitgerissen.

Das Cover ist wunderschön und ansprechend. Es ist mit genauen Überlungen gemalt wurden, den es ist nicht einfach es zu verstehen. Das Gesicht mit den geschlossenen Augen und dem Schmetterlingsform Mund. Der leicht pastelfarbener Schleier macht alles geheimnisvoll. Der Mund wie auch der Schmetterling spielen eine große Rolle.

Geschrieben ist es nur aus der Sicht von Summer, aus dem "Er", mit Gedanken. Es beschränkt sich bei diesem Buch nur auf eine Person die alles erlebt. Was schön ist sind die Erinnerungen, manchmal verwirrend, doch insgesamt räumen sie auf.

Summer ist durch und durch Schauspielerin, den sie muss ein gelebtes Leben spielen, sie lügt sich perfekt eine Vergangenheit. Summer hat eine gut dargestellt Persönlichkeit, diese aufzubauen war wahrscheinlich schwer da man am Anfang kaum etwas über sie weiß. Der Blutman ist so undurchschaubar und so faszinierend. Auch er ist für die Rolle als Schauspieler geeignet, er hat schließlich auch Dinge erlebt die er nicht sagen darf. Lady Mar ist perfekt und ihr Charakter geht in eine bestimmte Richtung. Zorya sind alle eher eins, keine hebt sich da doll von der anderen ab, es ist so ähnlich wie bei Dienern in anderen Büchern, das stört aber garnicht.

Die Geschichte ist wie so oft bei Nina Blazon nicht so einfach, es geht um viele Ecken zum Ziel. Manchmal nervt das, aber es steigert auch die Spannung. Und es endet dann zwar wie man es ab einem bestimmten Punkt erwartet, aber eigentlich hat man keine Ahnung und das ist einfach toll.
Die Arten sind so gut und interessant und man fragt sich wie ist Blazon auf diese Idee gekommen.
Auch in diesem Buch steckt wieder ganz viele philosophische Themen drin, Gut und Böse. Wieso sterben? Alsowas wird hier mit eingebaut, fast so das man es nicht bemerkt. Ich finde es einfach klasse wie sie das immer schafft solche Themen so einfach zur Sprache zu bringen und in ihren Romanen verstecken.

Fazit:
Ich finde hier hat Nina Blazon mal wieder super Leistung gebracht. Spannend und immer drauf bedacht das es nicht zu viel wird.

Zitat:

"Ich warne dich", sagte sie. "Es könnte etwas festes werden. Im schlimmsten Fall wirst du mich eine Ewigkeit nicht mehr los. Ich bin zwar Schauspielerin, aber deswegen noch lange kein Mädchen für nur eine Saison!"
Ascheherz von N. Blazon, S 449

"Frierst du wieder, Frostfee?"
"Und wie! Wie hast du das dein ganzes Leben lang nur ausgehalten?"(...)"Und wenn wir von der Stadt der Masken genug haben und es uns dort zu kalt ist, fahren wir einfach weiter bis zu den Südinseln. Dort ist niemals Winter.(...)"
Ascheherz von N. Blazon, S. 541



Dienstag, 30. August 2011

Schattenauge (Fantasy, Krimi)

Schattenauge von Nina Blazon

Allgemein:
Ab 12 Jahren
Gebundenes Buch mit Umschlag
480 Seiten
ISBN: 978-3-473-35314-9
16,95 € [D]

Klappentext:
Auf dem Nachhauseweg von einem Club wird Zoë auf der Straße angegriffen. Von wem, weiß sie nicht - ein Blackout hat ihr Gedächtnis gelöscht. Doch an ihren Händen klebt fremdes Blut. Der gut aussehende Gil, den sie aus der Szene kennt, ahnt, dass etwas Unheimliches mit ihr vorgeht: In Zoë schlummert das Erbe der Panthera, eines uralten Volkes, das unerkannt unter den Menschen lebt. Aber sie ist nicht die Einzige ihrer Art, die von ihrer Raubtiernatur getrieben die Straßen der nächtlichen Metropole durchstreift ...

Inhalt:
Zoe ist von ihrem Freund verlassen worden, ihre Mutter behandelt sie wie eine ..., kein Wunder also das sie das vergessen in den Disco sucht. Dort lernt sie nicht nur den weißen und den schwarzen Mann kennen, sondern findet auch ihr neues Ich. Sie erkennt was ihr wirklich wichtig ist und wofür sie ihr Leben geben würde.
Gil/ der schwarze Mann kann sich mit seinem neuen Ich nicht anfreunden und droht sich selbst zu zerstören. Er versucht alles über sich herraus zu finden. Er bekommt mit was in der Stadt passiert. Doch verstehen tut er erst...


Ich denke über das Buch:
Nach Faunblut war dies mein zweites Buch von Nina Blazon, von Faunblut war ich begeistert. Hier fand ich Klappentext und Cover sehr ansprechen. Das Buchzeigt gut Veränderung, Pflichtgefühl, Eigenständigkeit und Schutz dar. Alle diese Themen sind gut darin verankert und im nachhinein wundert man sich, wie man diese Themen so gut und so schön zu lesen, darstellen konnte. Ein großes Lob für diese gut Verarbeitung von ernsten Themen.

Katze und Mädchen in einem, passender kann man es nicht darstellen, beide mit den gelben Katzenaugen. Das Mädchen ist Zoe und auch die Katze ist Zoe, denn auch in ihr schlummert das Erbe. Beide verschmilzen zu einem, noch passender wäre es gewesen wenn die beiden Halbköpfe einen ganzen ereben hätte, zum völligen verschmilzen. Doch allem, in allem ist es ein sehr passendes Cover.

In Schattenauge gibt es zwei Sichten von Ich, das eine >Ich< und das andere >Ich<. Das erste ist Gil und das zweite ist Zoe. Durch die verschiedenen Schriftarten bemerkt man wann die Person wechselt. Die Sicht wechselt nie abrupt und man kennt auch nur immer die Gedanken des "Ichs". Dadurch erfährt man auch was Gil und Zoe voneinander denken, weswegen man sie oft eines besseren belehren will. Ich finde es geschickt so zu schreiben, weil alles von, immer den gleichen betrachtet wird. Es schafft mehr Phantasiefreiheit und grenzt es doch ein.

Zoe als auch Gil sind gut dargestellte Charaktere, mit Widersprüchen in sich und verstehen sich selbst manchmal nicht. Auch Irves ist so offen, das man garnicht bemerkt wie viel er verheimlicht. Auch hier sind die Charakter gut ausgewählt und gezeigt. Viele haben etwas anderes unter ihrer äußeren, zeigbaren Charakterzügen. Kein einziger ist nicht richtig ausgearbeitet.

Diese Idee ähnelt der von Arkadien, doch es geht eigentlich um was ganz anderes oder anders dargestelltes. Schattenauge ist nur ein Band dort kenne ich das Ende, bei Arkadien fehlt der letzte Teil noch und dadurch kann man nicht richtig sagen wie ähnlich es einander ist.
In Schattenauge geht es um Veränderung, zuzulassen wer man ist und für das zu kämpfen, an das man glaubt. Es ist so gut mit eingebracht, dass man es fast übersieht. Ohne zumerken hat man etwas gelernt oder verstanden. Manches hätte man noch verbessern können doch alles in allem ist die Geschichte und der Inhalt sehr gelungen.

Fazit:
Es ist ein tolles Buch, für alle Nina Blazon Fans ein Muss. Arkadein-Fans dürfen nicht erwarten das es dasselbe ist. Wenn man sich drauf einlässt ist es ein richtig tolles Buch

Zitat:
"(...) Er hätte mir nichts getan."
"Um dich hatte ich mir auch keine Angst!", erwiderte Irves.
Es war der Moment, als die Münze fiel. Auf die Seite für ja.
Schattenauge von Nina Blazon, S. 160

Eigentlich ist alles ganz einfach. Ich bin der Seher, es ist meine Stadt, und das ist der Kodex:
Töte nicht
Sei wachsam
Alles andere liegt bei uns. 
Schattenauge von Nina Blazon, S. 478
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