Gebunden mit Umschlag
352 Seiten
ISBN: 978-3-442-54697-8
16,99 € [D]
Erschienen 11. März 2013
Alex fliegt von England nach Amerika, im Gepäck hat er
einen Ring, denn er will seiner Freundin einen Heiratsantrag machen. Was er
nicht bemerkt, ist, dass die Welt um ihn herum plötzlich verrückt spielt. So
werden auch zwei Organisationen auf ihn aufmerksam, denn er hat wahrscheinlich
das, was die Wahrscheinlichkeit außer Kraft setzt, die Zufallsmaschine. Die
Organisationen sind dabei nicht wenig für diese Maschine von dem Mathematiker
Nicolas Banacharski zutun, die Flugzeuge aus Schrottteilen zusammenbauen lässt.
Ich denke über das Buch:
Die Anfrage, die ich zu diesem Buch bekam, klang
interessant, mit dem Zufall und der Maschine, die ihn außer Kraft setzt und all
das. Also habe ich ein Buch erwartet was sich mit Wahrscheinlichkeit
beschäftigt, und wie man sie wirkungslos macht, das habe ich leider nicht
bekommen, wodurch mich auch das Ende enttäuschte, die Auflösung des ganzen
Wirrwarrs des Buches.
Es fiel mir sehr schwer in dieses Buch rein zukommen und
es gelang mir auch erst ganz am Ende, so ca. 50 Seiten vor dem Schluss, die
Frage die mich dabei getrieben hat war, wie genau funktioniert es und was ist
es eigentlich, aber wie schon erwähnt, von der Auflösung war ich persönlich
nicht begeistert, aber erst mal die Gründe, weswegen es mir so schwer gefallen
ist, in die Geschichte einzusteigen.
Es fängt wieder den Erwartungen nicht mit Alex an, wie
man durch den Klappentext denkt, sondern der wird länger zu einer Nebensache.
Wichtig sind die Organisationen und da versteht man natürlich erst mal nur
Bahnhof. Es gibt nur viele unbekannte Namen und Bezeichnungen und muss zuerst
rausfinden, worum es eigentlich geht, um wen oder was es geht.
Die Perspektiven wechseln ständig und werden leider nicht
angekündigt und das ist bei mehr als 3 schon ein wenig nervig, weil man sich
nicht so schnell immer wieder auf neue Situationen einstellen kann. Dazu kommt,
dass man noch keine Ahnung von den Zusammenhängen hat und wieso es wichtig ist.
Ich vermute da war irgendwo ein Spannungsbogen, doch habe
ich ihn nicht wirklich bemerkt, für mich ging es nur hin und her und ab und zu
war es mal interessant, doch mitreißend fand ich es eigentlich nie, leider.
Was vielleicht auch ein wenig an dem Schreibstil liegt,
der zwischenzeitlich von schwierigen Begriffen geprägt ist und dadurch auch
nicht ganz einfach und flüssig zu lesen und zu verstehen ist.
Dann gab es auch immer wieder Wiederholungen, die ich
vollkommen unnötig fand, sie haben mich dadurch nur gestört und mich nicht
besser in das Buch bringen konnten.
Jetzt kommt es zu einem positiven Punkt, wahrscheinlich
sogar zwei, denn mit der einen Protagonistin konnte ich mich recht gut
anfreunden und für sie hat das Ganze auch gut geendet. Sie war zwar auch ein
wenig verkorkst, aber das mochte ich wahrscheinlich. Der Autor ist gut auf sie
eingegangen, hat sie erklärt, hat Dinge aus der Vergangenheit erzählt und
Erinnerungen hochgerufen, hat sie einem verdeutlicht. Bei ihr und bei Alex hat
Leith dies am intensivsten betrieben, die anderen kamen ein wenig zu kurz, wenn
ich es mal so formulieren will.
Interessanter wurde es dann zum Ende hin, weil Alex ja
seinen Antrag machen wollte und es sich auch so langsam auf ihn fokussierte.
Fazit:
Ich habe von diesem Buch wesentlich mehr Science-Fiction
erwartet und keine verwirrenden Organisationen und Rückblenden, die lange
Fragezeichen hinterlassen. Vor allem hätte ich gedacht, dass Alex, der auf dem
Klappentext angepriesene Protagonist eine etwas
größere Rolle spielt. Dies war also mein diesmal nicht sonderlich
geglückter Abstecher in die Buchwelt der Erwachsenen. Von mir nur 2 von 5 P wie
Punkten.
Ein Dank geht an Manhattan, für das Exemplar.
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