Klappenbroschur
416 Seiten
ISBN: 978-3-442-47701-2
12,99 € [D]
Erschienen 18.2.2013
Inhalt:
Mia Price liebt es vom Blitz getroffen zu werden, sie
liebt das Gefühl, das dadurch entsteht. Sie war in ihrer Heimatstadt bereits
bekannt ein Blitzableiter zu sein und musste nach einem Unfall gehen. So war
ihr Körper auch mit Blitznarben überseht.
Nach einem Beben, das durch eine Blitzansammlung entstand, ist Los Angeles im Ausnahmezustand. Mia muss sich um ihren ein Jahr jüngeren Brüder und ihre traumatisierte Mutter kümmern. Dabei wird sie von zwei fanatischen Gruppen, die etwas über das Ende der Welt, angeworben. Beide Gruppen meinen, dass man nur auf ihrer Seite, die Apokalypse überleben kann. Dabei fragt sich Mia, wie wichtig sie für beide Gruppen ist.
Nach einem Beben, das durch eine Blitzansammlung entstand, ist Los Angeles im Ausnahmezustand. Mia muss sich um ihren ein Jahr jüngeren Brüder und ihre traumatisierte Mutter kümmern. Dabei wird sie von zwei fanatischen Gruppen, die etwas über das Ende der Welt, angeworben. Beide Gruppen meinen, dass man nur auf ihrer Seite, die Apokalypse überleben kann. Dabei fragt sich Mia, wie wichtig sie für beide Gruppen ist.
Ich denke über das Buch:
„Mia Price liebt es, vom Blitz getroffen zu werden.“, das
klingt doch unheimlich interessant, weil was für eine Idee steckt dahinter und
eigentlich überlebt man einen Blitzschlag nicht. Ach und was das mit der
Apokalypse zutun hat. Das sind Fragen die mich neugierig gemacht und die mich
dazu gebracht haben, das Buch zu lesen.
Endlich mal wieder etwas aus der Ich-Perspektive, wobei
alles aus Mias Sicht beschrieben wird. Wodurch man die ganze Zeit genauestens
über Mias Gedanken, Ideen, Bedenken und Ähnliches bescheid weiß. Man erfährt
auch ein wenig über ihre Vergangenheit, doch nicht sehr viel. Der Nachteil ist,
dass man nie mehr als Mia weiß, man kann sich vielleicht an etwas Geschehenes
erinnern, aber man er fährt keine wirklichen Hintergründe, es ist einfach alles
so.
Man lernt Mia, einen Teil ihrer Vergangenheit und ihre Umwelt
nach und nach kennen. Wobei man von einem flüssigen und leicht zu folgenden
Schreibstil geleitet wird. Man wird als erstes in den nicht vorhanden Alltag
hinein gebracht, daraufhin und kommen dann langsam Faktoren zusammen, die ein
immer größeres Bild ergeben.
Mia würde alles für ihre Familie tun, auch wenn die
Drohung nur eine Lüge ist, das ist was mich am meisten störte. Sobald es um
ihre Familie geht glaubt sie alles. Ansonsten ist sie ein sehr kluges,
sympathisches Mädchen, wo man gerne Erfährt wie sie mit ihren Erlebnissen
umgeht. Ein paar Dinge haben mich dabei noch überrascht, denn zum Schluss
verändert sich nochmal so einiges und man fragt sich auch, woher sie plötzlich dieses
Wissen hat.
Ein andere Punkt ist Jeremy, wo ich die Entwicklung zwar
verstehe, aber nicht genau wie Mia auf die Idee kommt, außer das es noch einen
anderen Weg geben muss.
Auch wie das alles mit den beiden Hauptgruppen zutun hat,
ist lange verwirrend. Wobei man, sowie Mia beide nicht mag und nachvollziehen
kann. Was das Ende nur so überraschender macht.
Von einem Blitz getroffen zu werden ist doch
außergewöhnlich, vor allem wenn man außer den Blitznarben nichts zurück behält,
manchmal verschwindet auch was und man verändert sich ein wenig, doch es bleibt
alle in Maßen. Die Blitze spielen eine große Rolle, auch wenn man das lange
nicht weiß. Um euch nicht die Idee zu verderben muss ich hier aufhören, aber
ich kann sagen, die Idee ist nicht schlecht.
Es gibt die Wüste, mitten in LA, dort wo die Blitze
zugeschlagen haben, ein Trauerspiel. Überall sind Zelte und Obdachlose,
Menschen die alles verloren haben. Es ist traurig, vor allem wenn man sieht,
wie andere sich die Schwächen zu nutzen machen. Man bekommt eine Idee von der
Welt in die Mia geraten ist und weil sie sich noch nicht lange dort befindet,
es noch nicht lange so ist. Was einem selbst so manch eine Unklarheit
bereithält und lässt.
Fazit:
Insgesamt konnte mich das Buch mit seiner, für mich
unbekannter Idee überzeugen. Mia selbst fand ich mitunter nicht nachvollziehbar, was wahrscheinlich
durch einen gewissen Abstand zu der Protagonistin kommt. Der Schreibstil
beschreibt das Umfeld und Mia selbst einfach und ohne komplizierte Schnörkel.
Von mir bekommt die Auserwählte 4 von 5 P wie Punkten.
Ein Dank geht an Goldmann.
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