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Montag, 16. Juni 2014

Montag, 11. November 2013

Unsterblich-Tor der Dämmerung von Julie Kagawa

Allgemein:
Ab 14 Jahren
Gebunden mit Umschlag
608 Seiten
ISBN: 978-3-453-26857-9
16,99 € [D]
Erschienen am 10.6.2013

Inhalt:
Allison lebt in einer Stadt von Vampiren, es gibt Grenzen, Mauern und viele Verbote. Die Einschränkungen und das tägliche Überleben gehören zum Alltag einer Unregistrierten dazu. Genauso wie die tägliche Suche nach Essen, die Divise: „Hauptsache es erinnert noch im entferntesten an Nahrung“. Und weil es in der Stadt für sie nichts mehr zu holen gibt, muss sie auf die andere Seite der Mauer. In den Ruinen, den ehemaligen Vororten, findet sie einen Keller, der voller Essen ist, doch als sie später mithilfe ihrer Freunde den Schatz bergen will, kommt die Dunkelheit zu schnell und damit auch die Verseuchten und der Tod.

Ich denke über das Buch:
Ich wollte dieses Buch, wie ich Plötzlich Fee wollte, Julie Kagawas erste Reihe, und habe es dann vom Verlag bekommen. Und im Gegensatz zu Plötzlich Fee war ich voll und ganz überzeugt, denn es gibt Unterschiede zwischen diesen Reihen, was man schon an den Covern sehen kann, auf dem einen ein fröhlich, geschminktes Gesicht und auf Unsterblich ein Mädchen und ein Schwert, es ist brutaler, blutrünstiger, mit mehr Action und weniger kitschigen, sentimentalen Gefühlen, aber auch NICHT ohne.
Für meine Rezension habe ich das Buch jetzt noch ein zweites Mal gelesen, um auch ja zu wissen, was ich schreiben soll, denn es ist schwer was richtig zu rezensieren, was man vor Monaten gelesen hat.

Mir hat es viel Spaß gemacht das Buch zu lesen, auch beim zweiten Mal. Es geht leicht von der Hand und das das Buch knapp über 600 Seiten hat, fällt gar nicht auf, solange man es in der Hand hält. Auf Dauer wird es nämlich schon schwere. Julie Kagawa hat einen sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil, der das Lesen so einfach macht. Sie lässt einen mit ihrer Art zu erzählen ganz schnell die Zeit vergessen und das ist mir auch noch beim 2. Mal lesen aufgefallen.

Was ich auch schön fand, dass es etwas recht Neues für mich war, etwas in der Art hatte ich noch nicht gelesen, vor allem nicht aus dieser Perspektive. Es geht um Vampire und ‚Zombies‘ und das Überleben, aber nicht direkt um die Menschen, eher um die Menschlichkeit. An diesem Buch kann man sehen, dass Mensch nicht gleich Menschlichkeit bedeutet und das nur manche Vorurteile wirklich stimmen, oder wenigstens nur teilweise.

Alli war eine sehr sympathische, junge Protagonistin, die steht‘s versucht das Richtige zu tun. Sie ist ein gutmütiger Mensch, der man sehr schnell anfängt zu mögen, solang man nicht auf fies steht. Sie scheint mir auch viel Bodenständiger als es zum Beispiel Megan in Plötzlich Fee war. Aber auch die ganze Handlung ist viel realistischer gehalten, es ist Fantasy, aber in sich vollkommen logisch und man liest nicht etwas, wo die Protagonistin in der Mitte des Buchs noch hilflos ist und am Ende (ca. 2 Tage später) die ganze Welt rettet. Das mein ich mit realistischer.

Ich finde auch, dass man nicht von einer Flut von Informationen überfordert wird, sondern, dass Frau Kagawa sich das alles super eingeteilt hat, denn langweilig wird es auch nie wirklich. Oft passiert es, dass es zu viel auf einmal ist und an anderer Stelle fehlt es dann.

Fazit:
Unsterblich-Tor der Dämmerung ist ein Buch was man auch ruhig zwei Mal lesen kann, das schadet gar nichts. Es ist nicht mehr lieblich, aber auch nicht ohne Gefühl, es wird blutrünstiger, aber die Menschlichkeit bleibt. Es gibt nicht nur einen schönen Charakter, sondern noch andere, an denen man gefallen finden kann, obwohl man manche nicht schnell wiedersieht.

Ich freu mich auf jeden Fall auf die Fortsetzung, der für mich neuen Geschichte, verdiente 5 von 5 P wie Punkten.

Ein Dank geht an Heyne, für die Bereitstellung des Exemplars und das Warten.

Montag, 2. Januar 2012

3/5 Plötzlich Fee - Sommernacht

Plötzlich Fee - Sommernacht von Julie Kagawa

Allgemein:
Ab 13 Jahren
Gebunden mit Schutzumschlag
496 Seiten
ISBN: 978-3-453-26721-3
16,99 € [D]


Inhalt:
Alles beginnt mit den Tagen vor Meghans 16 Geburtstag und den Katastrophen, aber ihr Geburtstag ist der Höhepunkt. Denn ihr Bruder wird zum wechselbalg und sie muss ihren Bruder retten. Robbie ist ein Freund dem sie vertraut, eigentlich, aber wieso redet er von Feen und vergessen? Wer ist er eigentlich? Und was der Junge aus ihren Träumen alles damit zutun? So nimmt ein einfacher Tag eine besondere wendung, denn Meghan muss in Feenreich um ihren Bruder zu retten und da erwarten sie neue wahrheiten.

Achtung das Video beinhaltet Spoiler des 1. Bandes

 


 Ich denke über das Buch:
Es ist das erste Buch von Julie Kagawa und sie hat es zu einer  Reihe bestimmt,  im englischen heißen die bisher erschienen Bücher zu dieser Reihe The Iron King, The Iron Daughter and The Iron Queen, außerdem gibt es noch 3 weitere englische Bücher die glaube ich nicht aus Meghans Sicht ist sondern der von Puck und Ash. Im Deutschen heißen die Bücher Plötzlich Fee – Winternacht und Plötzlich Fee – Herbstnacht. Mehr zu der amerikanischen Reihen auf der englischen Seite, hier und der von Julie Kagawa, hier.



Es fängt mit dem Abend vor Meghans Geburtstag an, sie ist vollkommen unzufrieden mit ihrer Situation, obwohl sie teils auch selber schuld ist. Auch ist sie vollkommen naiv allen gegenüber und plötzlich ist sie ihrer Sache sicher, das war ein bisschen komisch und hat ein wenig genervt, aber ich will mich daran fest schreiben.
Sie hat gezeigt was ihr wichtig ist, was sie alles dafür tun würde, aber auch wie beeinflussbar sie ist und wie unwissend, Meghan hat viele Schwächen, die sie aber auch zu Stärken macht.
Von dem abgesehen ist das Buch nicht selten peinlich oder zum lustig machen.
Dass der Grundteil von Shakespeare stammt finde ich nicht schlimm, es man hat es sich einfach gemacht, aber nicht schlecht.  Denn wie die Feen leben, hängt mitunter mit den Gedichten, Stücken und Erinnerungen, sowie Vorstellung zusammen.
Der Tod für die Elfen ist die Technik, sie können oder passen einfach nicht mehr mit ihr zusammen, weil sie neue Träume erschaffen und davon hängen die Feen ab. Somit werden auch dieser Konflikt angesprochen.
Am schönsten vom ganzen ist fast das Cover es ist einfach wunderschön, auch wenn man bei näherhinsehen kleine Makel entdecken kann.
Was ich nicht verstehe ist die deutsche  Beschreibung des Buches, die englische ist wesentliche treffender. In der Deutschen wird der eigentliche Grund ihrer Reise nicht genannt, denn es ist kein Zufall dass sie ins Feenland kommt. Mehr zu den Inhaltsangaben findet ihr auf den oben genannten Seiten und hier.
Das Thema und die Ausführung ist erst mal klassisch, aber die Autorin schafft es etwas neues mithineinzubringen, nämlich das alte mit dem neuen zu verbinden.

Fazit:
Insgesamt fand ich dieses Buch nicht schlecht, aber es ist mir ein wenig zu kitschig und mit peinlichen Momenten bestückt. Von mir 3 von 5 Punkten

Ich danke Heyne Fliegt für das Rezensionsexemplar


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