Freitag, 1. Februar 2013

Dark Love von Lia Habel


Allgemein:
Taschenbuch
512 Seiten
ISBN: 9783492269025
9,99 € [D]
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Inhalt:
2195: Nora kommt gerade aus dem Internat zurück, dort hatte sie keinerlei Zugang zur Elektronik und damit zur Außenwelt. Als sie dann in den Ferien wieder zurück in ihre Welt kommt, hat sich etwas verändert. Ein Mal ist ihre offizielle Trauerzeit, um ihren Vater vorbei und sie und ihre Tante können sich endlich wieder auf Feiern blicken lassen. Was Nora aber interessanter findet, ist wie sich die Punks, alte Rebellen, bei den Kämpfen verhalten, irgendwie anders.
Doch bevor sie überhaupt zu Hause angekommen, wird sie, im Namen ihres Vaters, gebeten auf der Hut zu sein. Was sie jedoch ignoriert und bald darauf befindet sie sich in Gefahr, ausgelöst durch eine Horde Zombies. Zombies sollte es eigentlich nicht geben, auf jeden Fall wusste Nora nicht von ihnen, doch in der Gegenwart von Zombies lernt man einiges über diese.

Ich denke über das Buch:
Gelieb äugelt habe ich schon lange mit diesem Buch, ich habe einfach viel Gutes über dieses Buch gehört. Man merkt ihre liebe zum Steampunk an, es wird vielleicht auch auf einen übertragen, wenn man es noch nicht war. Lia Habel ist ihr Debüt „Dearly, Departed“, ob es einen deutschen zweiten Band geben wird, weiß ich nicht, aber der englische heißt „Dearly, Beloved“.

Der Einstieg in die Geschichte, in die Zeit ist sehr einfach gelöst, Nora verlässt die Schule und muss einen Aufsatz über die Veränderung seit dem 21. Jahrhundert verfassen. Dadurch bekommt man einen schönen Überblick über das, was bisher geschah, mit dem Land, der Regierung, wie es in solch eine Situation gekommen ist. Die Technik ist ausgereift, doch ansonsten befindet man sich mehr im viktorianischen Zeitalter.

Von den Zombies erfährt man erst nach und nach, weil auch Nora erst keine Ahnung hat. Sie hat, nachdem sie es erfährt, bzw. miterlebt, erst ein Mal Angst vor ihnen. Nicht alle Zombies sind böse und nicht alle sind gut, aber da durchzusteigen, vor allem am Anfang ist nicht ganz einfach. Ich habe mich oft gefragt, wer sind den nun die Guten und wer gehört zusammen. Doch klären sich diese Fragen beim weiter lesen.

Ich habe bisher noch nicht viele Bücher, in den Zombies mitspielen, gelesen, deswegen kann ich dazu nicht viel sagen. Ich finde aber, dass die beiden Seiten sehr schön dargestellt sind, auch die anfängliche Beschreibung ist zwar nicht gerade lecker, macht einem aber etwas klar. Auch wird ab und zu auf diesen Fakt hingewiesen, aber es ist nicht schlecht.

Neben all dem politischen Kram und den verschiedenen Sichtweisen, die toll mit Namen am Anfangen ihres Kapitels gekennzeichnet sind, gibt es etwas, was sich langsam und schön aufbaut, wo man sich fragt, wann passiert es endlich. Doch es ist gut, wie man da ran geführt wird, man kann es besser nachvollziehen und vor allem mit fühlen.

Manches fand ich ein wenig anstrengend, einen Charakter mochte ich nicht, ich fand es unnötig deren Sicht der Dinge zu lesen, ich konnte mich kein bisschen mit ihr identifizieren, aber im Nachhinein verstehe ich den Grund, weswegen ihre Erlebnisse auch erzählt werden mussten.
Die anderen „guten“ Protagonisten könnte ich ganz einfach ins Herz schließen, da sie wie alle einem offen und nahe dargestellt werden.

Fazit:
Eine schöne, langsame Liebesgeschichte im Krieg. Der Schreibstil ist wunderbar zum verfolgen der Geschichte und die Kapitel geben einem verschiedenen Ansichten der Situationen. Man schließt die Geschichte und die Personen Recht schnell ins Herz, wobei man manchmal gerne auf die Rahmenhandlung, den Krieg verzichten würde. Von mir fast volle Punktzahl 4,5 von 5 P wie Punkten.

Ein großer Dank geht an Piper, für das Bereitstellen des Rezensionsexemplar.

1 Kommentar:

  1. ...ich fand das Buch auch richtig gut! Klasse beschrieben :-)

    LG

    Kay

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