Montag, 22. Oktober 2012

Die zwei Monde von Luca Tarenzi



Allgemein
Paperback
512 Seiten
ISBN: 978-3-453-26720-6
14,99 € [D]

Inhalt:
Veronica lebt seit einem halben Jahr in Mailand und eine Nacht verändert ihr ganzes bisheriges Leben erneut.  Nach einer Party hat sie in Black-Out und eine Bisswunde am Bein. Doch scheint sie schon am nächsten Morgen nicht mehr so schlimm und ist bald darauf vollkommen verschwunden, außerdem sieht sie Wesen, die ansonsten niemand sieht. Durch den Biss lernt sie eine vollkommen neue Welt kennen, die nicht nur schöne Seiten hat und schon bald ist Veronica in Gefahr. Was das alles mit Ivan, dem attraktiven Jungen aus dem Schwimmbad, zu tun hat ist die andere Frage.

Ich denke über das Buch:
Es ist das erste Buch von Luca Tarenzi, das ich lese. Wobei es auch mein erstes Buch aus italienischer Feder ist. Außerdem ist es ein Einzelband, was mittlerweile schon ein riesiger Pluspunkt ist, da ja bekanntlich fast nur noch Reihen veröffentlicht werden.
An alle die den Klappentext gelesen haben, meiner Meinung nach geht es hierbei kaum um Reisen in Parallelwelten, denn man bleibt so gut wie die ganze Zeit im realen Mailand. Es geht zwar um alte Gottheiten, Traditionen und Unsterbliche, da die Geschichte darauf Aufbaut und es wird nur neu verpackt.
Ich hatte ganz lange ein Problem mit Veronica, sie hat mich mit ihrem dauernden unzufrieden sein genervt. Nach einem halben Jahr hat sie ihren Umzug noch immer nicht akzeptiert, wobei sie sich sogar schon verliebt hat und eine beste Freundin gefunden hat. Am laufenden Bande über Dinge zu klagen die man sowieso nicht ändern kann finde ich vollkommen unnötig und eben einfach nur nervig. Gott sei dank legt sich das nach ca. 150 Seiten.
Veronica lernt immer mehr über ihre neuen Fähigkeiten und wendet diese auch an, doch es passiert  nichts, nichts bringt sie in Gefahr oder ähnliches. Es werden nur am laufenden Bande neue Dinge erklärt und Geschichten der Vergangenheit werden erzählt. Kurz es fehlt die Spannung, aus diesem Grund hätte ich es auch fast abgebrochen, doch wollte ich auch wissen was passiert, wenn endlich etwas geschieht.
Vieles erinnert an irgendeinen High-School-Probleme Roman, die Cliquen, eigentlich alles neben dem Wolfproblem. Auch wenn der Wolf zum Schluss in der normalen Welt aktiv wird und sich mit den Problemen beschäftigt, finde ich, dass diese beiden Dinge nicht wirklich gut zusammen passen. Das liegt hauptsächlich an dem Schwerpunkt, der der Autor mehr auf das normale Leben von Veronica gelegt hat, als auf den Fantasy-Teil, wie man es bei einem Fantasy Buch erwarten würde.
Durch die anfänglich fehlende Spannung fällt einem auch das Lesen schwer, der Schreibstil scheint nicht sehr flüssig zu sein.  

Fazit:
Da die Idee der Geschichte eigentlich ziemlich gut ist und sie auch nach einer Weile die Kurve kriegt, das heißt, endlich gut umgesetzt wird,  bekommt Die zwei Monde von mir 3,5 von 5 P wie Punkten.

Ein Dank geht an Heyne, die mir das Exemplar zur Verfügung gestellt haben.

Kommentare:

  1. Hm, klingt... anders. So ein richtiges Bild vom Buch konnte ich mir noch nicht machen und schade, dass es an Spannung mangelt.

    Dein Hintergrundbild ist übrigens echt toll, es erinnert mich an "Daughter of smoke and bone". Kennst du das?

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    1. Hey Bea, ich meinte nicht von der Farbgebung her, sondern von den magischen Gestalten, die da im Buch rumrennen. Besonders der Header mit den Masken erinnert mich an den Maskenumzug am Ende des Buches :-)

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Ich freu mich, wie alle, über Kommentare. Lob, Kritik, Fragen, was immer ihr wollt.

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