| Danke Linn :) |
384 Seiten
ISBN: 978-3-931989-79-8
14,90 € [D]
Erschienen März 2013
Inhalt:
Pi lebt in Neustadt und dort bekommt jeder jede Woche
eine Glücksinjektion. Doch Pi ist nicht
glücklich, nicht so wie die anderen und sie versteht nicht, warum sie anders
ist. Und dann versagt die Injektion und plötzlich ist alles anders, denn sie
ist nicht die Einzige. Und für diesen Ausfall könnte man in die Wildnis
geschickt werden, aus dem behüteten Neustadt ausgeschlossen werden. Und nun
muss Pi darauf achten, dass niemand bemerkt, dass sie nicht glücklich sind und
das ist nicht ganz einfach.
Ich denke über das Buch:
Ich habe das Buch das erste Mal auf der Buchmesse in
Leipzig gesehen. Das sehr schöne Cover hat mich angesprochen und weil auch der
Klappentext nicht schlecht klang, wurde es bald darauf auch gelesen.
Mir fiel es nicht schwer in das Buch rein zukommen, denn
der Schreibstil ist leicht und flüssig und bleibt dies auch das ganze Buch
über.
Das Ganze wird aus der direkten Pi-Perspektive geschrieben,
also sie ist ICH. Wodurch man natürlich alles erfährt, was sie denkt, sagt,
sieht oder sonst wie wahrnimmt.
Am Anfang lernt man noch ein bisschen Pis Leben vor der
falschen Injektion kennen, also ihren Alltag, wer sie ist, wie sich unter dem
Glück benimmt. So bemerkt man auch den großen Unterschied zu dem späteren
Leben. Die sich immer wieder verändernden Situation hält das ganze interessant,
denn es werden verschiedene interessante Aspekte behandelt.
Was mir sehr gefehlt hat, war einen vollkommenden
Erklärung des Glückstromprinzips und auch andere Dinge wurden einfach nicht
richtig erklärt, sondern einfach offen gelassen, man kann sich schließlich, was
eigenes Ausdenken. Andere Dinge, die nichts direkt mit Neustadt zu tun haben,
werden jedoch besser beschrieben, was auch das Verständnis fördert.
Pi ist ein Mädchen, was man schnell gern hat, sie ist als
Mauerblümchen bekannt und ist auch ein wenig tollpatschig. Manche ihrer
Gedanken oder Taten kann ich jedoch nicht ganz nachvollziehen, vor allem weil
sie manchmal einer da vorigen Aussage wiedersprechen. Ansonsten scheint sie
sich vor allem Außerhalb wohl zu fühlen und sich selbst zu finden. Also
beziehen sich die Missverständnisse eher auch auf die Zeit in Neustadt.
Das Konzept, soweit ich es mitbekommen habe, verstehe ich
nicht, denn wenn man mit der Situation glücklich ist und das veranlasst die
Injektion. Aber wenn man glücklich ist mit dem, was man hat, dann gibt es doch
keinen Ehrgeiz und keine wirklichen Gefühle mehr. Außerdem wenn es nur Glück
gibt, verschwindet dieses doch auch bald einfach, weil es ja kein Gegenteil
mehr hat und nichts mit dem man es vergleichen kann, wodurch man doch dann
vielleicht unzufrieden werden könnte oder? Also wirklich begeistert bin ich von
diesem System nicht wirklich, aber naja.
Mehr konnte ich an der Wildnis finden, die ich persönlich
viel logischer und durchdachter finde, aber zu viel kann ich nicht sagen, aber
es ist klar das es Gruppen gibt.
Was die Gefühle angeht weiß ich auch nicht genau, weil
auch hier sind sei ein wenig verwirrend und manchmal überraschend stark, was
vielleicht auch an der Glücksinjektion und den „unterdrückten“ Gefühlen liegt.
Fazit:
Wild hat mir ein paar nette Lesestunden bereitet, doch
haben sich in meinem Kopf sehr viele Fragezeichen gebildet, weil vieles einfach
nicht klar erklärt wird. Zum Ende hin wird alles deutlicher und auch mit dem
Teil der Handlung konnte ich mich viel besser anfreunden, wobei die anfängliche
Handlung auch nett ist. Ob ich die mögliche Fortsetzung lesen werde, weiß ich
noch nicht, aber Band 1 bekommt von mir 3 von 5 P wie Punkten.
Ein Dank geht an den Drachenmond Verlag für das Rezensionsexemplar.
http://www.drachenmond.de/titel/wild/
AntwortenLöschenDa ist doch ein komplettes Cover :)
Schöne Rezi, auch wenn ich das Buch etwas besser bewertet habe :)
LG
Ja, da ist eins, aber versuch das mal zu kopieren ;) ...
LöschenDanke, du verstehst also meine Kritikpunkte?
Lg Bea
Komisch, aber man könnte es vom Bildschirm her ausschneiden (weiß net, wie man es nennt :D), wenn speichern unter net geht...
AntwortenLöschenWas genau fandest du denn undurchdacht bzw. zu wenig erklärt? Hmm, ich fands eig ausreichend, soweit ich mich jetzt noch erinnern kann. Ich kann es nachvollziehen, dass du das System in Neustadt nicht ok findest, so denkt die Protagonistin und manch anderer ja auch. Dass die Protagonistin gegen das System ist und dagegen ankämpft, ist genauso wie in anderen Dystopien.
lg. Tine =)
Ja, schon theoretisch, mach ich vielleicht heute auch noch, mal sehen.
LöschenAlso wenn man mit seiner Situation Glücklich ist, wieso sollte man dann irgendwas wollen? Also etwas erstreben? Wenn man doch glücklich ist, egal was gerade um einen ab geht? Und doch scheinen ein paar aus ihrer Umfeld etwas wirklich dringend...
LG Bea
Ps: mir ist schon klar was da abgeht und in Dystopien gefallen einem die Systeme ja nie, sind oft ja auch nicht wirklich toll, aber darum ging es mir nicht, sonderum darum, wie es abläuft und das mir da viele Antworten eben fehlen, vielleicht gibtes ja noch ne Erklärung, aber vielleicht auch nicht.
AntwortenLöschenHabe hier das Cover für dich von der Verlagsseite: http://www.drachenmond.de/wp-content/uploads/2013/03/9783931989798-290x415.jpg :)
AntwortenLöschenDas Cover gefällt mir wirklich sehr gut! Eigl schade, dass der Inhalt nicht auch so toll ist...
Ganz liebe Grüße ♥
Linn von Secrets Of Stories
Ganz lieben Dank, jetzt muss ich nur noch an den Computer um das Bild richtig hinzuschieben, geht mit dem Kindel nich wirklich gut ;)
LöschenJa das Cover ist super und vielleicht stört dich die für mich mich nicht ausreichenden aussreuchendeenja auch nicht, wie Tine.
LG Bea
Nichts zu danken. ;)
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