Mittwoch, 24. August 2011

Oksa Pollock Die Unverhoffte ( Fantasy)

Oksa Pollock- Die Unverhoffte von Anne Plichota und Cendrine Wolf

Allgemein:
Ab 10 Jahren
Gebunden mit Umschlag
592 Seiten
ISBN-13: 978-3-7891-4502-5
19,95 € [D]
Erschienen im März 2011

Klappentext:
Oksa Pollock ist nicht begeistert, als ihre Eltern beschließen, von Paris nach London zu ziehen. Gut, dass ihr Freund Gus und seine Familie mit von der Partie sind, und sie gemeinsam in die neue Schule kommen. So muss Oksa die Bosheiten des unsympathischen Klassenlehrers McGraw nicht allein aushalten. Doch dann passieren merkwürdige Dinge – auf ihrer Handfläche lodert ein Feuerball, sie kann frei schweben und um ihren Nabel bildet sich ein sternförmiges Mal. Erst jetzt erfährt Oksa von ihrer wahren Herkunft und Bestimmung: Sie ist die "Unverhoffte", die das verschwundene Land Edefia retten soll, aus dem ihre Familie einst vertrieben wurde. Doch auch Lehrer McGraw scheint eine Verbindung zu Edefia zu haben …

Inhalt:
Oksa war so froh als ihr bester Freund Gus auch von Paris nach London gezogen ist. Gus war seid Ewigkeiten ihr bester Freund, er wurde von seinen Eltern adoptiert und kommt eigentlich aus Asien. Oksa wohnt mit ihrer Großmutter Dragomira Pollock, ihrem Vater Pavel Pollock und ihrer Mutter Marie Pollock in einem Haus am Bigtoe Square. Sie sind überstürzt nach London und ihr Vater und Gus Vater eröffnen nun ein Restaurant. Sie ist froh das Gus zusammen mit ihr in eine Klasse und sie lernt auch neue Freunde kennen, sie ihr helfen sich vor ihrem Klassenlehrer zu wehren. Ihr Klassenlehrer ist McGrew und er ist gleichzeitig Mathematik-.Physik- und Chemielehrer. Auch hat sie mit einem Neuntklässler eine unschöne Begegnung.
Ein Traum, ist am morgen wahr und auch andere Veränderungen bemerkt sie. Und dann nachdem sie ihrer Oma ihr Mal auf dem Bauch zeigt, erfährt sie was das alles soll und wer sie ist. Ihre Ausbildung beginnt sofort und sie bemerkt das auch ihr Lehrer irgendwas damit zutun hat. Und nicht nur Oksa erfährt von Familiengeheimnissen...

Ich denke über das Buch:
Es war das erste Buch seit langen, was nicht ab meinem Alter weshalb ich es an manchen Stellen sehr kindisch fand. Insgesamt ist es aber sehr gut, vorallem für Personen die noch nicht von erwachsenen Bücher geschädigt sind. Man muss sich eben nur in die richtige Sichtweise begeben.

Das Cover finde ich passt ziemlich gut zum Buch, vorneh ist Oksa mit einem Feuerball in der Hand auf einem blauen Hintergrund. Statt dem blauen Hintergrund hätte ich roten passender gefunden, aber vielleicht ist blau nicht so agressiv wie rot. Oksa hat ihre Schuluniform an, was ich finde gut passt. Nur vom Feuerball hätte ich mir überhalb der Hand gewünscht, weil sonst würde sie sich ja selber verbrennen?

Dieses Buch ist hauptsächlich aus der "Er-Sicht" von Oksa geschrieben, ab und zu wechselt es in ihre Großmutter oder einen bestimmten Mann. Dies ist manchmal verwirrend weil man auch bei jedem die Gedanken kennt und deswegen in der "Ich-Sicht" sind. Auch hier fällt man deswegen manchmal auch aus der Geschichte, doch es hält sich in Grenzen.

Oksa Charakter ist ziemlich ausgefeilt, sie tut immer was sie für richtig hält, sie regt sich schnell und strark auf und sie handelt oft ohne nachzudenken. Sie kann sich deswegen nicht oft zusammen reißen und benutz ihre Gaben.Auch neu erworbene Fähigkeiten müssen immer sofort ausprobiert werden. Sie hat die Angewohnheit hat Türen zu lauschen, was vielleicht daher kommt das ihr immer nur das nötige erklärt wird und ihr Wissendurst nicht gestillt ist. Auch schliest sie dann die schlimmsten Schlüsse, auf die sonst nie jemand kommen würde. Ihr bester Freund Gus ist der Ausgleich dazu, er ist ruhig und denkt nach bevor er handelt. Doch er fühlt sich auch nicht gut, weil er keine Gabe hat wie Oksa oder auch seine Eltern. Er denkt sie wird in bald hängen lassen und sich nur noch mit ihren Fähigkeiten beschäftigen und dennen die auch welche haben. Doch auch in ihm schlumerd eine gute Fähigkeit. Die Charakter sind gut dargestellt und sollen sich ergenzen so das durch mehrere Personen die perfekt Mischung von Charakteren entsteht.

Die Geschichte selbst ist einfach gehalten aber sehr kopliziert. Viele vergleichen es mit Harry Potter was ich finde überhaupt nicht passt. Soetwas wie diese Geschichte habe ich persöhnlich noch nie gelesen, auch wenn manche Tierchen vielleicht ursprünglich aus Harry Potter kommen. Die Tiere und "lebenden" Pflanzen in diesem Buch sind genial und ihre Ausdrucksweise ist einfach nur köstlich. Man kann diese Tiere einfach nur mögen.Besonders die erfinderischen Plemplems haben es mir angetan.
Die Namen um Edifa fand ich einbisschen einfallslos und man stolpert immer darüber, z.B. die Rette-sich-wer-kann das ist eine Gruppe die geflüchtet ist. Auch ein paar andere Namen find ich einfach nur doof und ich finde die Autorinen hätten sich eigene Begriffe dafür ausdenken können.
Band 2
Das Buch beendet nicht den Sinn der Unverhofften, sondern es wird nur ein Feind vernichtet. So läst das Buch noch vieles offen wie die Gruppe Rette-sich-wer-kann nach Edifa zurückkehrt und dort wiedre alles in Ordnug bringen. Der nächste Band heißt Oksa Pollock Die Entschwundene und ich glaube es werden weitere Folgen.

Fazit:
Ein gelungener Auftakt zu einer neuen Serie. Dies ist ein gutes Buch,  für Leser von Fantasy ab 10 Jahren ist es besonders ansprechend. Ältere können das Buch auch lesen, müssen sich aber darauf einatellen das es für jüngere ist.

Leseproben:
Band 1
Band 2

Zitat:
"Weil Macht, kleine Huldvolle, Gefahr im Rheinzustand ist. Wenn man keine Angst hat ist man unverwundbar, nichts kann einen aufhalten. Es ist die Angst, die die Menschen schwächt. Doch sie ist auch, die sie zu Menschen macht. Zu Wesen mit menschlichen Regungen, meine ich damit."
"Und Du? Hast du manchmal Angst?"
(...)Die Unverhoffte von A. Plichota und C. Wolf, S. 341



"Junge Huldvolle", mischte sich der Plemplem ein, "ich habe die Befürchtung, dass der Genuss eines Hasenbratens in der Unmöglichkeit verkehrt, Euren Magen zu erfreuen. Aber ich unterbreite den Vorschlag, sich gegen dreizehn Uhr an Fischfilet mit Erbsen gütlich zu tun. Ah, die Geschirschpülmaschiene hat das Klingeln versendet, die Vorbereitung ist vollendet."
"Die Geschirspülmaschiene?", fragte Oksa erstaunt.
(...) - und dazu ein herrrlicher Fischduft
Die Unverhoffte von A. Plichota und C. Wolf, S. 349

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