Klappenbroschur
432 Seiten
ISBN: 978-3-453-31528-0
12,99 € [D]
Erschienen am 9. Dezember 2013
Inhalt:
Owen lebt in der Zukunft, in seiner Welt gibt es immer
weniger Sauerstoff in der Luft und die meisten Menschen leben unter Kuppeln,
wie z.B. in Eden. Die Kuppel schützt die Menschen vor der tödlichen Sonneneinstrahlung,
die Aufgrund der zerstörten Ozonschicht herrscht. Doch nicht alle Menschen
leben unter einer Kuppel, Owen war einer von ihnen, doch er wurde für das Camp
Eden ausgewählt.
Im Feriencamp muss Owen schwimmen, er erzählt auch nicht,
dass er es nicht kann, um Lilly zu beeindrucken, doch was im Wasser passiert,
hätte er nicht erwartet.
Ich denke über das Buch:
Das Buch kam durch den Verlag in meine Hände und ich
dacht, dass hört sich doch auch mal ganz gut an und Ruf der Tiefe hat dir doch
auch gefallen – in dem Buch geht es ebenfalls teilweise um das Leben unter
Wasser. Ich ließ mich also auf das rote Buch mit den Wassertropfen ein.
Das Cover passt ziemlich gut zum Buch, ich finde nur,
dass der Mensch in der Blasse ein wenig
gefangen aussieht. Eigentlich bedeutet diese Fähigkeit erst einmal Freiheit,
doch in der Welt in der sie leben, sind die Menschen gefangen.
Ich fand den Schreibstil des Autors sehr angenehm und kam
so recht gut durch das Buch. Es ist flüssig geschrieben und auch so manche
Fachsprach aus der Biologie lässt sich leicht verstehen. Ich glaube es ist ganz
gut wenn man nicht alles aus seinem Bio Kurs (Genetik) vergessen hat, man
sollte es aber auch so verstehen können.
Interessant fand ich, dass ich regelmäßig etwas vorhersagen
konnte und es passiert und in anderen Situationen war es einfach nicht
vorhersehbar sondern überraschend. Diese Überraschungen haben die Geschichte
spannend gemacht, weil eben doch nicht alles vorhersehen konnte, weil man
manche Informationen noch gar nicht hatte.
Der Protagonist Owen war ein wenig komisch, der Autor
konnte sich nicht ganz auf einen Charakter festlegen und dadurch durchlief er
einen leicht merkwürdigen Charakterwandel, wie ich fand, aber das ist
vielleicht nur Ansichtssache.
Insgesamt gingen die Gefühle der Personen viel hin und her, durch jede neue Information veränderten sich die Seiten und man wusste nicht genau woran man ist.
Insgesamt gingen die Gefühle der Personen viel hin und her, durch jede neue Information veränderten sich die Seiten und man wusste nicht genau woran man ist.
Die Idee an sich, die der Erben von Atlantis, die die
Zukunft bedeuten finde ich sehr interessant, vor allem wie sich das äußert. Es
gibt wie so oft Intrigen und Machtspielchen, in denen es um die Erben geht, die
selbst nichts davon wissen und neben den Mächten von Eden gibt es dann auch
die, die außerhalb der Kuppel leben und ihre Welt retten wollen, die Katastrophe
aufhalten wollen.
Fazit:
Ein Buch, wo man noch an den Charakteren feilen kann,
aber es gibt ja noch weitere Bände. Etwas was überraschen kann, aber ebenso
vorhersehbar ist. Mit einem angenehmen Schreibstil beschreibt der Autor seine
Katastrophenwelt der Zukunft, in der die Hoffnung eine Prophezeiung ist. Von
mir 3 von 5 P wie Punkten.
Ein großer Dank geht an Heyne fliegt, für die Bereitstellung des Rezensionsexemplar.
Das Buch möchte ich unbedingt auch noch lesen, auch wenn ich bisher hauptsächlich mittelmäßige Rezensionen dazu gelesen habe. Trotzdem hast du eine sehr schöne Rezi geschrieben :)
AntwortenLöschenIch habe deinen Blog übrigens gerade erst entdeckt und er gefällt mir wirklich gut. Da kann ich ja gar nicht anders, als Leserin zu werden. Vielleicht hast du ja Lust auch mal bei mir vorbeizuschauen, ich würde mich freuen :)
Liebe Grüße,
Livi ♥
liviliest.blogspot.de