Allgemein:
Gebunden mit Umschlag
800 Seiten
ISBN: 978-3-7645-0467-0
19,99 € [D]
Erschienen am 18.3.2013
Diana und Matthew sind ins Jahr 1590 zurückgereist, damit
Diana lernen kann, mit ihrer Macht umzugehen. So treffen sie in Woodstock ein,
wo Matthew die Old Lodge besitzt. Dort wird er mit seiner Vergangenheit
konfrontiert und dies bekommt auch Diana zu spüren, denn sie muss einen fast vollkommen
neuen Mann kennenlernen. Schon bald führt sie der Weg nach Frankreich zu
Philippe, Matthews in der Zukunft toter Vater. Das beschwört abermals
Erinnerung und Veränderungen herauf und lässt die Beziehung von Hexe und Vampir
nicht unberührt.
Ich denke über das Buch:
Schon Band 1 konnte mich begeistern und so wartete ich
über ein Jahr auf den zweiten Band der Geschichte um die Liebe zwischen Diana
und ihrem Mann Matthew. Im ersten Teil haben sich die beiden kennengelernt und
sind sich näher gekommen, haben sich Feinde gemacht und sind dann in die
Vergangenheit geflüchtete um Ruhe zum Lernen und Finden zu haben.
Teil 2 geht so gut wie nahtlos in das Geschehen über, im
ersten Teil verlassen sie gerade die Gegenwart und hier kommen sie in der Vergangenheit
an und werden gleich mit Problemen konfrontiert. Auch hier spielen wieder viele
Nebensachen, kleine Dinge große Rollen, der Grund weswegen das Buch auch so
dick ist, wie ich denke. Dazu kommt, dass der eigentliche Grund für die Reise
immer weiter nach hinten rückt, man will etwas über die Magie erfahren, doch
Versuche scheitern und der Fokus auf andere Dinge gelenkt.
Wie gehabt wird alle aus Dianas Perspektive geschildert
und man bekommt mit, was sie beschäftigt, sie will nämlich eine Frau des 16.
Jh. werden und Matthews Vergangenheit verstehen. Doch nachdem diese
anfänglichen Schwierigkeiten überwunden sind, kann es für sie losgehen, und
zwar nicht nur mit Magie, sondern sie findet auch ihren Weg und kann sich
dadurch auch besser an Matthew binden.
Klein Details werden herausgehoben und große werden nicht
im entsprechenden Verhältnis behandelt, so bekommt das Buch, vor allem am
Anfang gewisse Längen, durch die man sich erst einmal kämpfen muss. Doch schon
bald nimmt es fahrt auf und die behandelten Dinge wirken insgesamt wichtiger
für das Geschehen und sind nicht mehr ganz so faktenlastig, wie zuvor. Auch hat
man mehr mit anderen Personen zu, welche nicht nur beschrieben werden und
kommt, durch diese auch besser in dem Buch, in der Zeit an.
Das Buch ist in 6 Teile geteilt, wobei jeder an einem
anderen Ort spielt, am Ende jeder dieser Teile, gibt es ein Kapitel, welches in
der Gegenwart spielt und wo man etwas erfährt, was sich durch die Aktionen von
Diana und Matthew verändert hat. Wodurch man einen kleinen Bezug zur Gegenwart
bekommt, doch leider wird dies nicht gekennzeichnet, was zu anfänglichen
Verwirrungen führen kann. Die einzelnen Kapitel haben leider keinen wirklichen
Bezug zueinander, weswegen man sich am Ende auch fragt: Was genau ist in der
Gegenwart passiert? Hoffentlich erfährt man dies in Band 3.
Die Emotionen erleben hier ein auf und ab, auch Bedenken
sind mal da und im nächsten Moment fort und manchmal fragt man sich: Wie soll
man da durchsteigen? Einmal ist alles gut und im nächsten Moment wird nicht
miteinander geredet und missverstanden, bevormundet. Was natürlich auch immer
von der Umgebung abhängt, doch auch nicht immer. Das erschwert natürlich auch
das Reindenken in das Geschehen. Zum Ende reguliert sich dann auch dies.
Fazit:
Ein Roman voll von geschichtlichen Fakten, die mitunter
sehr geschickt oder aber als große Nebensache eingebaut werden. Man sieht nach
einer Zeit eine Entwicklung, Fortschritte, durch Enthüllungen von
Vergangenheiten. Langatmig und leicht missverstanden beginnt der zweite Teil
der Geschichte um Diana und Matthew, doch im Laufe wird es immer interessanter
und persönlicher, sodass man immer besser ins Buch kommen kann und gefallen
dran findet. Für mich ein leicht holpriger Start in einen gelungenen zweiten Teil,
4 von 5 P wie Punkten.
Ein großer Dank geht an Blanvalet für das Rezensionsexemplar.
Ich fand den zweiten Teil so brillant *.* Für mich gab es auch keine Längen; meinetwegen hätten es doppelt so viele Seiten sein können. Gerade diese Kleinigkeiten lassen alles so real und lebendig erscheinen...
AntwortenLöschentrotzdem kann ich Deine Kritik nachvollziehen und es freut mich, dass Dich das Buch dennoch überzeugen konnte.
Lieben Gruß
Rica
Ja, überzeugt hat es mich schon, aber der Anlauf war eben nicht ganz so einfach für mich, dass liegt vielleicht auch an meinen sonstigen Lektüren ;)
LöschenLG Bea