Klappenbroschüre
352 Seiten
ISBN: 978-3-442-47819-4
12,99 € [D]
Inhalt:
Araby sucht das vergessen in den Clubs der sterbenden
Stadt, die seit Jahren von einer Seuche befallen wird und nur die mit den
Masken können überleben. In dieser Welt, in einem ihrer Clubs lernt sie den
attraktiven, unbekannten William und den Revolutionär Elliott kennen, zwei
Männern die ab dann um sie werben und sie ihn ihre Geheimnisse einweihen.
Ich denke über das Buch:
Die Stadt des roten Todes ist mein erstes Buch der Autorin,
wobei es auch ihr erstes in dieser Genrerichtung ist, ein Jugendbuch. Es könnte
ein Einzelband sein, doch es gibt noch jede Menge ungeklärte Fragen, die man,
hoffentlich in einem nächsten Band beantwortet, bekommt.
Araby wächst in einer Welt auf, die von einer Seuche
befallen ist und nur die Masken schützen sie vor der verseuchten Luft. Es
erinnert ein wenig an die Pest zustände im Mittelalter, doch bewegen sich die
Reichen mit motorbetriebenen Kutschen fort, den die Pferde sind schon vor
längerer Zeit gestorben. Doch es gibt
immer noch Clubs, in denen die Menschen versuchen zu vergessen, zu vergessen
was draußen mit ihnen geschehen kann und was ihnen schon weggenommen worden
ist.
Für die meisten Menschen ist die Situation eine
Katastrophe, da die schützenden Masken sehr teuer sind und wen jemand eine ein
Mal getragen hat, kann kein anderer sie mehr benutzen. Die Produktion der
Masken wird dabei unter Verschluss gehalten, es gibt nur die Fabrik des
sogenannten Prinzen. Aus diesem Grund gibt es verschiedene Aufständische,
verschiedene Gruppen die auf verschiedenen Wegen versuchen den Prinzen zu
stürzen und die Stadt zu retten.
Die Idee einer verzweifelten Stadt, Begünstigung der
reichen Menschen, Verwahrlosung der Armen ist nicht gerade neu, trotzdem
schafft es die Autorin einen, mit ihrer Ausführung in den Bann zu schlagen. Die
Verzweiflung ist spürbar, das Unvermögen und die Erinnerungen.
Die von vornerein von der Autorin geplante
Dreiecksbeziehung, finde ich ein wenig zu viel, da man auch bei beiden Typen
zum Schluss nicht sagen kann, wer es den ist. Beide wollen ihr wichtig sein, in
ihrem Leben eine Rolle spielen, doch ihre Absichten sind immer wieder
verschieden, sie verändern sich. Das führt nur zu Verwirrungen, da man ja noch
nicht mal richtig weiß wie Araby sich bei der ganzen Sache fühlt.
Die Vergangenheit spielt bei dieser Geschichte eine sehr
große Rolle, denn sie ist der Schlüsse zu dem in der Gegenwart passierende. Vor
allem Arabys Geschichte scheint sehr wichtig zu sein. Sie wird immer mit
Erinnerungen überfallen, doch diese versteht man lange nicht, den erst zum Ende
hin werden die meisten Rätsel der Vergangenheit aufgeklärt.
Fazit:
Da die kleinen romantischen Situationen, noch drin sind
und nicht nur die elendige Dreieckssache, weil man es ansonsten super lesen
kann und ziemlich schnell durch kommt. Auch gefällt mir die Ausführung der
Idee. Bekommt das Buch von mir knappe 4 von 5 P wie Punkten.
Ein Dank geht an Goldmann für das Rezensionsexemplar.
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