Ab 14 Jahren
Gebunden mit Umschlag
608 Seiten
ISBN: 978-3-453-26857-9
16,99 € [D]
Erschienen am 10.6.2013
Inhalt:
Allison lebt in einer Stadt von Vampiren, es gibt
Grenzen, Mauern und viele Verbote. Die Einschränkungen und das tägliche
Überleben gehören zum Alltag einer Unregistrierten dazu. Genauso wie die
tägliche Suche nach Essen, die Divise: „Hauptsache es erinnert noch im
entferntesten an Nahrung“. Und weil es in der Stadt für sie nichts mehr zu
holen gibt, muss sie auf die andere Seite der Mauer. In den Ruinen, den
ehemaligen Vororten, findet sie einen Keller, der voller Essen ist, doch als
sie später mithilfe ihrer Freunde den Schatz bergen will, kommt die Dunkelheit
zu schnell und damit auch die Verseuchten und der Tod.
Ich denke über das Buch:
Ich wollte dieses Buch, wie ich Plötzlich Fee wollte,
Julie Kagawas erste Reihe, und habe es dann vom Verlag bekommen. Und im
Gegensatz zu Plötzlich Fee war ich voll und ganz überzeugt, denn es gibt
Unterschiede zwischen diesen Reihen, was man schon an den Covern sehen kann,
auf dem einen ein fröhlich, geschminktes Gesicht und auf Unsterblich ein Mädchen
und ein Schwert, es ist brutaler, blutrünstiger, mit mehr Action und weniger
kitschigen, sentimentalen Gefühlen, aber auch NICHT ohne.
Für meine Rezension habe ich das Buch jetzt noch ein zweites
Mal gelesen, um auch ja zu wissen, was ich schreiben soll, denn es ist schwer
was richtig zu rezensieren, was man vor Monaten gelesen hat.
Mir hat es viel Spaß gemacht das Buch zu lesen, auch beim
zweiten Mal. Es geht leicht von der Hand und das das Buch knapp über 600 Seiten
hat, fällt gar nicht auf, solange man es in der Hand hält. Auf Dauer wird es
nämlich schon schwere. Julie Kagawa hat einen sehr angenehmen und flüssigen
Schreibstil, der das Lesen so einfach macht. Sie lässt einen mit ihrer Art zu
erzählen ganz schnell die Zeit vergessen und das ist mir auch noch beim 2. Mal
lesen aufgefallen.
Was ich auch schön fand, dass es etwas recht Neues für
mich war, etwas in der Art hatte ich noch nicht gelesen, vor allem nicht aus
dieser Perspektive. Es geht um Vampire und ‚Zombies‘ und das Überleben, aber
nicht direkt um die Menschen, eher um die Menschlichkeit. An diesem Buch kann
man sehen, dass Mensch nicht gleich Menschlichkeit bedeutet und das nur manche
Vorurteile wirklich stimmen, oder wenigstens nur teilweise.
Alli war eine sehr sympathische, junge Protagonistin, die
steht‘s versucht das Richtige zu tun. Sie ist ein gutmütiger Mensch, der man
sehr schnell anfängt zu mögen, solang man nicht auf fies steht. Sie scheint mir
auch viel Bodenständiger als es zum Beispiel Megan in Plötzlich Fee war. Aber
auch die ganze Handlung ist viel realistischer gehalten, es ist Fantasy, aber
in sich vollkommen logisch und man liest nicht etwas, wo die Protagonistin in
der Mitte des Buchs noch hilflos ist und am Ende (ca. 2 Tage später) die ganze
Welt rettet. Das mein ich mit realistischer.
Ich finde auch, dass man nicht von einer Flut von
Informationen überfordert wird, sondern, dass Frau Kagawa sich das alles super
eingeteilt hat, denn langweilig wird es auch nie wirklich. Oft passiert es,
dass es zu viel auf einmal ist und an anderer Stelle fehlt es dann.
Fazit:
Unsterblich-Tor der Dämmerung ist ein Buch was man auch
ruhig zwei Mal lesen kann, das schadet gar nichts. Es ist nicht mehr lieblich,
aber auch nicht ohne Gefühl, es wird blutrünstiger, aber die Menschlichkeit
bleibt. Es gibt nicht nur einen schönen Charakter, sondern noch andere, an
denen man gefallen finden kann, obwohl man manche nicht schnell wiedersieht.
Ich freu mich auf jeden Fall auf die Fortsetzung, der für
mich neuen Geschichte, verdiente 5 von 5 P wie Punkten.
Ein Dank geht an Heyne, für die Bereitstellung des Exemplars und das Warten.
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