Gebunden mit Umschlag
544 Seiten
ISBN: 978-3-8414-21300-2
16,99 € [D]
Inhalt:
Anya ist die Tochter eines toten Schokoladen-Mafia
Bosses. Seit dem Tod ihres Vaters, den sie miterleben musste, hat sie sich aus
dem Familiengeschäft zurückgezogen und sich auf ihre kleine Familie
konzentriert. Die 16-Jährige befindet sich in einer Welt, in der Schokolade und
Kaffee verboten sind und sie versucht so wenig wie möglich aufzufallen, denn
ansonsten könnte es böse enden, für sie, für ihre kleine Schwester und den
großen Bruder, der nach einem Unfall, Anfälle hat. Ganz entziehen kann sie sich
dem Familienunternehmen aber nicht, vor allem durch das, was in der Stadt
plötzlich passiert. Dazu kommt Win, der Sohn des Mannes, der fast Präsident ist
und somit, sind diese beiden theoretisch Feinde.
Ich denke über das Buch:
Ich sag nur Schokolade! Ich liebe Schokolade, ich finde dieses Cover klasse und hoffe, dass Schokolade niemals verboten wird, ich würde untergehen, denn ich bin nicht nur nach Büchern süchtig, sondern auch nach Schokolade, was man meiner Figur aber, Gott sei Dank, noch nicht ansieht. Also ich wollte dieses Buch lesen, weil es sich mit etwas beschäftigt, was ich selber interessant finde und Shakespeer spielt natürlich auch eine Rolle.
Ich sag nur Schokolade! Ich liebe Schokolade, ich finde dieses Cover klasse und hoffe, dass Schokolade niemals verboten wird, ich würde untergehen, denn ich bin nicht nur nach Büchern süchtig, sondern auch nach Schokolade, was man meiner Figur aber, Gott sei Dank, noch nicht ansieht. Also ich wollte dieses Buch lesen, weil es sich mit etwas beschäftigt, was ich selber interessant finde und Shakespeer spielt natürlich auch eine Rolle.
Das Buch ist aus der Perspektive des Ichs geschrieben,
dabei ist Anya das Ich. Durch diese Perspektive gelingt es der Autorin, einen
Weg, immer hinter Anya zu stehen, denn das, was sie denkt, ist das was wir
kennen und so scheint einem, vor allem ihre Reaktion am nachvollziehbarsten.
Auch kann man durch diese Sicht eine gute Beziehung zur Protagonistin aufbauen,
sich am besten in sie hineinversetzten. Für diese wortreiche Entwicklung der
Protagonistin ist diese Perspektive sehr gut gewählt, denn dadurch erfährt man
zwar nicht alles, kann sie aber besser verstehen.
Dies ist eine Geschichte aus dem Leben von Anya, es
beschäftigt sich mit einem ihrer Lebensabschnitte, wobei es in dem nicht um
einen zu besiegenden Feind, ein zu zerstörendes System geht, sondern um ihre
Entwicklung, was sie aus ihrer Situation mach, was andere daraus machen. Es
beschreibt einen Menschen, in einer Situation, in die nicht jeder kommen kann
und die interessant ist. So fängt es auch hier normal an und dann fangen die
Probleme an sich zu häufen. Und um die Lösung der Probleme geht es, die
mitunter echt interessant sind und einem neue Einblicke verschaffen.
Der einfach und runde Schreibstil und die bindende
Perspektive, machen es einem leicht, sehr schnell in dem Buch zu versinken und
erst am Ende heraus zu kommen um auf den nächsten Band, Edelherb erscheint noch
dieses Jahr im Herbst, zu warten.
Ich finde die Idee sehr interessant, manche Reaktionen
auf z.B. Kaffee übertrieben, aber vielleicht kennt die Autorin ja jemanden, der
so von dem Zeugs beeinflusst wird. Die Lust nach Schokolade kann ich da eher
verstehen, auch wenn es bei mir keine psychische Reaktion gibt, aber vielleicht
beinhaltete die Schokolade der Zeit noch etwas anderes. Schokoladenmafia, macht Lust
auf Schokolade, was damit alles zusammen hängt, ist dann aber nicht so einfach.
So finde ich es auch schade, dass man noch keinen Überblick bekommt, aber
hoffentlich bald, da wurde schon so einiges angespielt.
Anya finde ich eigentlich sehr sympathisch, als ‚Heldin‘
ihrer Geschichte, als die, die versucht alles unter einen Hut zu bekommen. Doch
finde ich schade, wie sie sich von ihrem Ziel abwendet, von Priorität, auch
wenn sie vielleicht einfach mal etwas für sich selbst tun will. Das zeigt aber,
dass sie nicht perfekt ist, sondern auch ihre Fehler hat, es bringt auch noch
gleichzeitig ihre Entwicklung in Gang, die sie in die wahrscheinlich richtige
Richtung lenkt, aber das weiß man noch nicht so genau. Bei ihrer Sturheit, die
sie gerne an den Tag setzt, genauso wie ihre Fürsorge und Intelligenz bezieht
sich vor allem auf Win, weil sie einfach nicht gut füreinander sind, weil die
Einsicht fehlt, trotz gewisser Versprechen.
Wer übrigens ein bisschen Russisch kann, versteht hier
vielleicht etwas schneller als die anderen, aber es ist auch recht klar.
Fazit:
Es ist also schön für zwischendurch und Schokoliebhaber.
Eine flüssige Erzählung aus dem Leben der Anya Balachine. Eine Geschichte, die
hoffentlich gut und ohne viel Sturheit weitergeht, ich freue mich auf Band 2.
Von mir bekommt dieses Schokobuch 4 von 5 P wie Punkten.
Ein Dank geht an Fischer, für das tolle Rezensionsexemplar.
Ich will das Buch auch unbedingt lesen :)
AntwortenLöschenTolle Rezi! :)
Liebe Grüße
Chrisi
Danke, habe aber nicht zu hohe Erwartungen, dann kannst du es mehr genießen ;)
AntwortenLöschenLG Bea :)
Bei dem Wort Schokolade hatte es mich ;) Ich muss das Buch unbedingt noch lesen
AntwortenLöschenDann ergeht es dir ja so ähnlich wie mir ;D
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