Sonntag, 13. Juli 2014

Aethersturm von Susanne Gerdom

Allgemein:
Gebunden mit Umschlag
400 Seiten
ISBN: 978-3-7641-7012-7
16,95 € [D]
Erschienen März 2014

Inhalt:     Achtung Spoiler zu Band 1!
In der Welt der Sensitiven Kato, dem Halbengel Jenö, der Prinzessin Mizzi und der Milane werden die Aetherwesen als Energiequelle genutzt und damit versklavt. Deswegen kämpft Wien gegen die Engel aus der Aetherwelt und der Krieg scheint die bestehende Welt zu zerstören.
Der Zeitmeister ist in seinem Tunnel verschwunden und der Zeitkomplex steht kurz davor, die Stadt zu verschlingen. Nur Meister Tiez kann alles aufhalten, den Krieg, die Versklavung und die Schädigung durch die Zeit, aber dafür muss er erst einmal gefunden werden.

Ich denke über das Buch:
Vor über einem Jahr habe ich den ersten Teil der Dilogie gelesen und rezensiert (hier). Nachdem mich der erste Teil eingefangen hatte, war ich erst interessiert, ob es einen zweiten Teil geben wird und dann, als es klar war, freute ich mich auf das Buch.
Das Cover passt zwar optisch zum ersten Teil, ist aber, finde ich persönlich, nicht so gelungen wie das vom ersten Band.

Am Anfang hatte ich Probleme die ganzen Charaktere wieder einzuordnen, es war lange her, dass ich etwas zu diesen Personen gelesen habe. Man startet mitten im Geschehen, es gibt keinen Rückblick. So musste ich mir langsam die Namen wieder erarbeite. Das hat auch mein Reinkommen in die Geschichte behindert, doch als das dann geschafft war, konnte ich es sehr genießen.

Das Prolog spielt teilweise parallel zu den Ereignissen von Aethermagie, danach kommt ein Sprung, der einen in die Zeit nach Band eins katapultiert, aber diesen Sprung muss man bemerken. Erst lernt man Jenö kennen und dann geht es zu den bekannten Charakteren.

Der Schreibstil ist, wie auch schon in Band eins angenehm flüssig. Man kommt, nach den Anfangsschwierigkeiten, sehr gut durch das Buch und kann durchfliegen, wenn man den Sprung in die Geschichte geschafft hat.

Im ersten Band gab es die grausamen Szenen im Keller von Brünnlfeld, dieses Mal bekommen die Gefühle eine größere Rolle, manche der altbekannten lernt man so auf andere Weise kennen, weil es auch für sie neu ist. Die Autorin hat hierbei nur kurze Sequenzen genutzt, vor allem nach dem sich alles geklärt hat, da mich die weitere Liebesentwicklung interessiert hätte, fand ich schade. Gefühle werden also angesprochen, wobei die Ebene bis jetzt noch ein bisschen ungewöhnlich scheint, für das Buch, doch erfahren sie leider nicht ihre ganze Entfaltung.

Die Reihe ist hiermit abgeschlossen und findet auch ein rundes Ende. Hier schafft die Autorin es schon Zukunftsgedanken festzuhalten, die aber nicht ganz konkret sind, sondern nur eine Richtung angeben. Dadurch wird man als Leser befriedigt, man bekommt eine Idee, wie es weitergehen könnte, die aber vollkommen offen ist. Man weiß aber, dass es weitergeht.

Fazit:
Nach kleinen Startschwierigkeiten konnte mich auch Aethersturm begeistern, ich wurde gerne wieder in die Welt von Kato, Mizzi, den Milans und dem Zeitmeister gezogen. Auch für Gefühle wurde sich diesmal Zeit genommen, das hätte aber noch mehr sein können. Das Ende ist schön gelungen und ist abgeschlossen und offen zugleich. Von mir gibt es verdiente 4 von 5 P wie Punkten.

Ich danke Susanne Gerdom für das tolle Buch.

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