Mittwoch, 23. Juli 2014

Das wirst du bereuen von Amanda Maciel

Allgemein:
Gebunden mit Umschlag
300 Seiten
ISBN: 978-3-82406-6
14,99 € [D]
Erschienen: Juli 2014

Inhalt:
Emma hat sich umgebracht und nun sollen Sara und ihre Freundin Brielle schuld sein. Über die vergangenen Monate vor dem Selbstmord mobbten die beiden Freundinnen und andere Schüler Emma Putnam, teilweise, weil Emma sich an Saras Freund Dylan ran machte. Durch die Anklage musste Sara die Monate noch mal durchleben, in den sie mitunter auch ihren Freund verloren hat.

Ich denke über das Buch:
Wie viele habe auch ich dieses Buch als Überraschung mit coolem Stick bekommen. Überraschungen liebe ich eigentlich, aber diese entsprach leider nicht ganz meinem Genre. Ich lese am liebsten Jugendbücher (Liebe, Fantasy, Dystopie), Fantasy und manchmal Krimis oder Thriller, Jugendbücher über Mobbing gehören eigentlich nicht dazu.

Das Cover ist meiner Meinung nach gelungen. Der Titel hat etwas Bedrohliches, was auch im Buch immer wieder auftaucht, und der pinke Lippenstift auf der Tafel erinnert an die Schulebene, in der das ganze spielt.

Der Schreibstil an sich ist angenehm, nachdem man sich in das Thema eingelesen hatte und gewisse Dinge ignorieren konnte.
Die Autorin erzählt einmal über die Geschehnisse mit Emma, das sind die Rückblicke aus dem ­Sommer, und den Sommer, der die Anklage und die Verarbeitung von Sara beschreibt. Es gibt einmal die Gegenwart und dann die Vergangenheit, die das Verhalten von Sara erklären soll, damit man die Geschichte versteht.

Ein anstrengender Aspekt für mich ist die Protagonistin Sara und ihre Freundin ­Brielle, als Leserin konnte ich mich vor allem mit der vergangenen Sara nur wenig identifizieren, ich fand sie als Mensch einfach unsympathisch und dadurch anstrengend. Es ist ungewohnt für mich, etwas zu lesen, wo der Protagonist nicht (hauptsächlich) der Gute ist, hier hat man viele unschöne Taten beschrieben bekommen. Doch in der Gegenwart verändert sich Sara durch das Erlebte, es wird einfach, ihr dabei zuzuschauen.
Am Anfang wollte ich das Meiste nicht lesen, doch zum Ende hin, fand ich nur noch die Vergangenheit unangenehm zu lesen­.

Manche Verhaltensweisen haben mich an andere amerikanische Geschichten erinnert, zum Beispiel an Pretty Little Liars, an Allison, die ebenso manipulativ ist wie Brielle. Solche Charaktere finde ich sehr anstrengend, sie missbrauchen Menschen und lassen sie Dinge tun, die sie gar nicht wollen, nur damit sie gemocht werden.

Fazit:
Ein Buch, das nicht meinem Genre entspricht und das mich angestrengt hat, durch manipulative, mobbende Charaktere. Der leichte Schreibstil und die Veränderung haben der Geschichte gut getan, die Entwicklung war aber vorhersehbar. Ein Buch, das ich mir nicht selber gekauft hätte, aber es hätte echt noch weniger für mich sein können. Von mir für das große Drama 2 von 5 P wie Punkten

Ich danke Boje für das Buch und den schicken Stick.

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