Dienstag, 21. Mai 2013

Magyria-Der Traum des Schattens von Lena Klassen


Allgemein:
Taschenbuch
608 Seiten
ISBN: 978-3-442-26930-3
9,99 € [D]
Erschienen am 15.4.2013

Inhalt:
Magyria ist an die Finsternis gegangen, aber damit ist Kunun nicht zufrieden. Denn Mattim, der letzte Prinz des Lichts, ist durch Hanna wieder zum Mensch geworden und mit ihr an einem sicheren Platz. Einem scheinbar sicheren Ort, denn auch dort werden sie gefunden und der Kampf um Magyria um das Licht beginnt erneut und Kunun hat einen unheimlichen Plan…

Ich denke über das Buch:
Nachdem mich die ersten beiden Bände schon begeistert haben, wollte ich natürlich auch den letzten Band lesen. Dieser bringt nochmals neue Aspekte und Verbündete hinzu und überzeugte mich überraschend schnell, ansonsten brauchte ich bei Klassens Büchern immer einen Moment.

Wie auch bei den beiden ersten Teilen wechseln die Perspektiven immer wieder, und nur weil man die Charaktere schon kennt, wird man nicht verwirrt. Dabei hilft es natürlich das es kein ‚Ich‘ gibt, sondern alles aus der dritten Person beschrieben wird, das heißt, dass der Name der ‚denkenden Person‘ genannt wird. Man hat also einen allwissenden Erzähler, der seinen Blick auf die verschiedenen Charaktere wirft.

Irgendwie bin ich diesen Band wesentlich schneller reingekommen, als in die ersten beiden Bände, bei denen brauchte ich ungefähr die Hälfte des Buches, bis ich an dem Punkt war, an dem ich immer weiter lesen musste. Hier kam der schon mit den ersten Seiten. Ich glaube es liegt an meiner besseren Verbindung zu den Charakteren und weiterer Erfahrung der Autorin.

Auch hier fängt es erst wieder friedlich an und baut sich dann immer mehr auf. So wird man mitgenommen und bleibt in der Geschichte drin, wie es für die Spannung nötig ist, gibt es auch Rückschläge und man fragt sich: Wie will die Autorin denn das geradebiegen? So fand ich auch, dass nach einem lockeren Anfang ein wenig überstürzt wurde, man wusste, dass es nicht funktionieren würde, denn da gab es noch 400 Seiten mehr, die noch gefüllt werden mussten.  Danach ging es die Autorin, Gott sei Dank, ein wenig ruhiger an.

Ich bin mit der Auflösung dieser Geschichte mehr als zufrieden, der Weg bis da hin war zwar ein wenig ungewöhnlich, denn hätte ich nicht erwartet, vor allem nicht, dass es so gut funktioniert. Weil es teilweise so unschön war, musste ich immer weiter lesen, denn ich wollte doch wissen, wie sie es auflöst.

In diesem Band waren die Gefühle auch viel verschiedener, viel weitreichender als in den ersten Bänden, man lernt noch mal andere Facetten kennen, dass ist glaube ich auch ein Grund für mein schöneres Leseempfinden. Auch wurden mir andere Charaktere noch mal näher gebracht und ich konnte manche Interaktionen auch besser verstehen.

Fazit:
Ein Muss für die, die die ersten Teile gelesen haben. Der Traum des Schattens ist ein sehr gelungener Finalband, der einen überrascht und auf ein Wunder hoffen lässt. Es ist spannend, es ist voll Gefühl und man sieht das Licht im Dunklen. Von mir verdiente 4 von 5 P wie Punkten. 

Ein Dank geht an Blanvalet.

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